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Bäckerei Küster übernimmt Gastronomie

Weender Freibad Bäckerei Küster übernimmt Gastronomie

Die Göttinger Bäckerei Küster wird die Gastronomie des Weender Freibades übernehmen. Das wurde am Dienstag in der Sitzung des Sportausschusses des Rates der Stadt Göttingen öffentlich, in der Küster-Geschäftsführer Eike Hillebrecht das Konzept vorstellte.

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Das Weender Freibad wird momentan umgebaut.

Quelle: Christoph Mischke

Weende. Hillebrecht, der zusammen mit seinem Vater Lutz, ebenfalls Geschäftsführer, an der Sitzung teilnahm, unterstrich, die Investition sei die bisher größte in der Geschichte der Bäckerei Küster. Über die Größe des Investitionsvolumens wurde am Dienstag nichts gesagt.

Geplant ist eine Gastronomie auf zwei Etagen, die „Strandhaus37“ heißen soll und mit dem Hinweis auf „Restaurant - Lounge - und Beach Club“ wirbt. Angesiedelt ist sie am Südeingang des zukünftigen Freibadparks, der bis zum kommenden Frühjahr fertiggestellt werden soll.

Geboten werden den Gästen sieben Bereiche: Das Restaurant soll 90 Quadratmeter umfassen und 70 Sitzplätze bieten, in denen laut Hillebrecht „hochwertige, gutbürgerliche Speisen“ angeboten werden. Frühstück ist möglich, am Wochenende soll es Brunch und Buffet geben. In einer Lounge lädt neben einer großzügigen Bar ein Sofabereich zum Verweilen ein, Hillebrecht versprach „gemütliche Entspannungsecken“. Geplant ist holzbefeuerter Kamin.

Im Strandbereich, der neben 300 Quadratmetern Sand eine 200 Quadratmeter große Terrasse beherbergt, sind Palmen und Liegestühle zu finden. Das Sortiment des Freibadkiosks ist zugeschnitten auf den Freibadbesuch, das Bäckereifachgeschäft der Küsters ergänzt das Angebot im Erdgeschoss.

Dachterrasse mit 70 bis 80 Sitzplätzen

Im ersten Stock finden die Gäste eine 155 Quadratmeter große Dachterrasse mit 70 bis 80 Sitzplätzen vor, auf der auch Speisen angeboten werden. Ein 100 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum, ein separater Abschnitt der ersten Etage mit eigener Dachterrasse, der unter anderem auch als Trauercafé genutzt werden könne, beschließt das Angebot. Eingebaut wird ein Fahrstuhl, sodass der gesamte Bau barrierefrei ist, unterstrich Hillebrecht.

„Wir können Ihnen garantieren, dass wir das Haus mit voller Leidenschaft führen werden“, sagte Hillebrecht, der inklusive Saisonkräfte und Aushilfen „40 bis 45 Mitarbeiter“ einstellen will. „Wir wollen vor allem auch Entschleunigung anbieten“, ergänzte er.

Der neue Standort werde täglich geöffnet sein, Idee sind ein „After-Work-Club“, Ü-30-Partys oder auch gemeinsame Aktionen mit dem Freibad. Hillebrecht hofft, dass im Mai eröffnet wird, dieser Zeitplan sei jedoch „sehr sportlich“ - und das im übertragenen Sinn: Zur Eröffnung soll das Projekt von der Übertragung der Spiele der Fußball-WM profitieren.

Alexander Frey, Geschäftsführer des Bad-Betreibers Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), sprach im Anschluss an die Präsentation bezogen auf die Partnerschaft von einem Alleinstellungsmerkmal: Wohl kein anderes Freibad könne eine so hohe Qualität der gastronomischen Versorgung aufweisen.

Von Eduard Warda

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