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Bank gesprengt – dennoch leer ausgegangen

Explosion Bank gesprengt – dennoch leer ausgegangen

Bei einer verheerenden Explosion in der Raiffeisenbank-Filiale Lenglern ist in der Nacht zu Dienstag, 22. Dezember, das Eingangsfoyer vollständig zerstört worden. Die Täter hatten es mutmaßlich auf den Geldautomaten abgesehen. Die Wucht der Detonation richtete nach ersten Schätzungen für rund 80 000 Euro Schaden an. Anders als bei einem gleichartigen Verbrechen vor einem Monat in Rittmarshausen gingen die Gangster diesmal leer aus.

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Bild der Zerstörung: Raiffeisen-Filiale nach Sprengung.

Quelle: Hinzmann

Die Explosion in der Mittelstraße erschütterte gegen 2.30 Uhr den Ort. Über der Bank schlafende Bewohner schreckten auf und riefen sofort die Polizei. Weil sie einen dunklen älteren Audi A 6 in Richtung Harste fahren sahen, leitete die Polizei sofort eine Fahndung ein, die aber ergebnislos blieb.
Obwohl sich die Täter auch diesmal in der Wirkung der herbeigeführten Explosion täuschten und die Folgen verheerender waren, als offenbar geplant, hielt die Geldkassette des Automaten der Sprengung stand. Türen, Fenster und Deckenteile waren aus den Verankerungen gerissen worden, und Trümmerteile flogen bis zur gegenüberliegenden Straßenseite.
Nach Auskunft von Frank Federau vom Landeskriminalamt häufen sich in jüngster Zeit Fälle von EC-Automaten-Sprengungen. Dabei handelt es sich mutmaßlich um osteuropäische Banden, die über Leitungen Gas in die Automaten einströmen lassen und dieses Gemisch durch Fernzündung zur Explosion bringen.
Die Polizei Göttingen sucht nun Zeugen, die verdächtige Personen oder Autos in Tatortnähe gesehen haben. Zeugenhinweise unter 05 51 / 4 91 10 13.

ck

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