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Grünes Licht für Rote Straße

Bauausschuss beschließt Umgestaltung Grünes Licht für Rote Straße

Gegen die Stimmen die CDU hat der Bauausschuss des Rates am Donnerstag für den Ausbau und die Umgestaltung der Roten Straße Ost und Jüdenstraße Süd gestimmt. Die Politiker folgten damit dem Verwaltungsvorschlag.

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Auch die Jüdenstraße wird saniert.

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. Die beiden Straßenabschnitte sollen als Maßnahme des Innenstadtbauprogramm von Grund auf erneuert werden. So sind nach Verwaltungsangaben in den vergangenen Jahren Schäden in den beiden Straßen bereits mehrfach repariert worden.  Außer Schmutz- und Regenwasserkanäle und Grundstücksanschlüsse sollen Wasser- und Gasleitungen und dann Fahrbahn, Gehweg und Beleuchtung erneuert werden.

 

Die von der Verwaltung vorgeschlagene Variante für den Umbau der Jüdenstraße sieht nun eine Fahrbahnbreite von 4,50 Meter vor. Nur Radfahrern wird es hier künftig möglich sein, an Bussen vorbeizufahren. Gerade dieser Plan stieß auf Kritik der CDU. Bürger hatten bei einer Informationsveranstaltung vorgeschlagen, westlich neben der Fahrbahn einen Anlieferbereich zu planen. Hier hätten Busse überholt werden können. Die Verwaltung schlägt indes vor, den gesamten Bereich als "überfahrbare Gehwegfläche" zu bauen. Der Wartebereich der Fahrgäste werde zudem geringfügig verbreitert, heißt es im Vorschlag.

 

Bei der Umgestaltung der Roten Straße soll nun die Straßenachse so verschoben werden, dass der Gehweg auf der Südseite breiter werden kann, um Platz für Außengastronomie zu schaffen. Nach der nun von der Ratspolitik auf den Weg gebrachten Umgestaltung wird es künftig 10 Parkplätze und 44 Fahrradstellplätze in dem Straßenabschnitt geben. Eine andere, jetzt abgelehnte Variante sah 17 Parkplätze und 38 Fahrradstellplätze vor.

 

Die CDU hatte sich dafür eingesetzt, möglichst viel Parkplätze in der Roten Straße zu erhalten. Auch City-Managerin Frederike Breyer machte sich dafür stark und verwies darauf, dass sich die Mehrheit von Anwohnern, Hauseigentümern und Kaufleuten aus der Straße beim Bürgerworkshop für die Variante mit den 17 Parkplätzen ausgesprochen hatte.

Die Baukosten gibt die Stadtverwaltung im Haushaltsplanentwurf 2017/2018 bei der Roten Straße mit 552000 Euro in diesem Jahr an. Die der Jüdenstraße mit 282000 Euro für das kommende Jahr.

Zusätzlich hat der Bauausschuss auf Antrag der Grünen die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, wie die Aufenthaltsqualität der Roten Straße verbessert werden kann. Vor allem soll die Verwaltung prüfen, wie Sitz- und Spielgelegenheiten aufgestellt, im Westen drei Parkplätze in Fahrradstellplätze in umgewandelt, zwei Parkplätze für stationäres Car-Sharing eingerichtet und Anwohnerparken in der Schleife Lange Geismar, Kurze Geismar und Rote Straße ausgewiesen werden können. 

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