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Bauausschuss für zweiten Lift im Alten Rathaus Göttingen

„Unschädlichste Lösung“ Bauausschuss für zweiten Lift im Alten Rathaus Göttingen

Das Alte Rathaus bekommt einen Plattform-Senkrechtlift. Damit sollen die Ausstellungsräume im Obergeschoss aus dem jetzigen Stuhllager in den nördlichen Ausstellungsraum weitgehend barrierefrei erschlossen werden.

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Altes Rathaus in Göttingen.

Quelle: Archivbild

Göttingen. Nach dem einstimmigen Votum des Kulturausschusses hat sich jetzt auch der Bauausschuss mit einer Enthaltung von Gerd Nier (Linke) für die von der Verwaltung vorgestellte Lösung ausgesprochen.

Jochen Krohn vom Behindertenbeirat kritisierte, dass es mit dieser Lösung weiterhin keinen Zugang für Gehbehinderte zur Dorntze gibt. Immer wieder habe es in der Diskussion um die Barrierefreiheit im Alten Rathaus „Dämpfer für die Behinderten“ gegeben.

„Notfalls können wir aber mit der neuen Lösung leben“, sagte Krohn, betonte aber, dass aus seiner Sicht ein deutlich günstigerer Treppenlift für die Treppe in die Ausstellungsräume die bessere Lösung darstelle. Harald Melzer, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, verwies auf die Fahrtzeit von drei Minuten bei einem Treppenlift.

Sicherheitsbedenken

Dinah Epperlein von der Verwaltung ergänzte, dass es bei einem Treppenlift wegen des durch den Lift versperrten Fluchtwegs über die Treppe Sicherheitsbedenken gebe. Ein Argument, dass die Verwaltung trotz der jahrelangen Diskussion erst jetzt vorbringe, kritisierten Behindertenvertreter.

Sabine Morgenroth (Grüne) hält die Lösung mit einem Senkrechtlift für einen guten Kompromiss, auch wenn dadurch die Dorntze ein Problem bleibe. Hans Otto Arnold (CDU) gab zu bedenken, dass der Rathaussaal „besonders schützenswert“ sei. Daher halte er einen Senkrechtlift im Stuhllager für den „unschädlichsten Eingriff“. Er nehme die Bedenken der Behinderten aber sehr ernst.

80 000 Euro soll der neue Lift kosten. Ob er aber tatsächlich eingebaut werden kann, ist noch offen: Die statische Machbarkeit des Einbaus ist noch nicht geprüft. Die Stadt habe erst die Entscheidung in den Ausschüssen abwarten wollen, bevor eine teure Prüfung in Auftrag gegeben wird, sagte Epperlein.

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