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Begabtenförderung mit Lego und Mikroskop

Kooperationsverbund mehrerer Schulen Begabtenförderung mit Lego und Mikroskop

Jonas Jenssen ist kaum zu bremsen: „Wir haben uns erst mal mit Bionik beschäftigt, die Natur genau angeschaut und solche Körper gebaut“, erklärt der Schüler ganz souverän. Dann präsentiert er stolz den inzwischen mehrfach prämierten und weit über die Region hinaus bekannten „sturmsicheren Regenschirm“ aus der Talentschmiede der Grundschule Friedland.

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Tüftler-Werkstatt: Grundschüler und Gymnasiasten präsentieren eigene PC-Programme und schlaue Lego-Roboter.

Quelle: Vetter

Und er ist nicht der einzige junge Forscher, die am Dienstag in der Göttinger Albanischule ungewöhnliche Ideen, Forschungsergebnisse oder kniffligen Spiele präsentieren. Seit Jahren fördern die Janusz-Korczak-Grundschule, die Albanischule, die Grundschule Friedland sowie die beiden Gymnasien Max-Planck (MPG) und Hainberg (HG) im Göttinger Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung I besondere Fähigkeiten ihrer Schüler. In der Albanischule präsentierten sie ihre AG, Projekte, Förderprogramme und Verbund-Arbeiten.
Das ganze Haus ist voller Talente: besonders interessierte, begeisterte, begabte und hochbegabte Kinder und Jugendliche aus fünf Schulen. Sie untersuchen mit Gästen Schmetterlinge unterm Mikroskop, zeigen künstlerische Fotoprojektionen, Basketball spielende Roboter aus Lego, Waagen, die die Tinte einer Unterschrift wiegen, und englisches Theater. Erstklässler programmieren mit einer speziellen Software mit Symbolen eigene Spiele und in der Forscherwerkstatt der Albanischule wird experimentieren. Begabtenförderung im Verbund ist vor allem Praxisarbeit. Eine besonders große Rolle spielen dabei AG, in denen ältere Schüler die jüngeren betreuen. Davon profitierten alle Schüler und alle Schulen, erklären die Leiter der Friedländer Grundschule und des HG, Inge Pfitzner und Wilfried Bergau-Braune. Der „Begabungsbegriff“ werde dabei „sehr weit gefasst“, der Intelligenzquotient (IQ) spiele keine Rolle. Gefördert würden alle Interessensschwerpunkte und auch Teilbegabungen in vielen Bereichen von Musik über Technik bis zum Sport. Ähnlich arbeitet der zweite Göttinger Kooperationsverbund der Schulen Bonifatius I, Heinrich-Grupe, Lohberg, Leineberg und Felix-Klein-Gymnasium. Hinzu kommen jeweils mehrere Kindergärten.

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