Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Gewitter

Navigation:
Bei guter Musik springt der Funke über

Heeresmusikkorps 2 Bei guter Musik springt der Funke über

„Die Benefizkonzerte in Göttingen sind immer etwas ganz Besonderes“, meint Kapellmeister Reinhard Kiauka. Schließlich sei das Kasseler Heeresmusikkorps 2, dessen Leiter Kiauka ist, schon seit 1973 der Tageblatt-Spendenaktion „Keiner soll einsam sein“ treu.

Voriger Artikel
Münden feiert Partnerschaft mit Suresnes
Nächster Artikel
Bekannte Göttinger schwingen die Kellen

Spielt seit 1973 für den guten Zweck: das Heeresmusikkorps 2.

Quelle: CH

Dass mit den Erlösen Göttingern in Not geholfen werde, „ist eine tolle Sache“, erklärt der 42-jährige Oberstleutnant, deshalb freuten sich auch alle 48 Mitglieder des Orchesters immer besonders auf das jährliche Konzert.

So habe es ihm wieder „besonderen Spaß gemacht, etwas Neues auszuhecken und das Publikum zu überraschen“ mit dem Programm für das Konzert am Dienstag, 17. November, in der Göttinger Stadthalle. „Es wird sehr abwechslungsreich“, stellt der Absolvent der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf in Aussicht.

Einige Hinweise auf das Programm gibt der 42-Jährige schon. Teile von Carl Orffs „Carmina Burana“ werden präsentiert, ebenso wie zeitgenössische Blasmusik und einige Märsche. „Aber“, so stellt Kiauka klar: „Märsche machen nur zehn Prozent unseres Programms aus.“ Auch Freunde des Swing würden am 17. November auf ihre Kosten kommen. Auf eine Musikrichtung möchte der Dirigent nicht reduziert werden.

Große Bandbreite

Dazu werden Werke von John Williams, einem Meister der symphonischen Filmmusik, in der Stadthalle vertreten sein. Ein Mitglied des Musikkorps habe Passagen aus „The Terminal“, einem Film mit dem Schauspieler Tom Hanks, eigens arrangiert. „Eine richtig gute Sache“, freut sich Kiauka. Aus aktuellem Anlass wird das Heeresmusikkorps sich musikalisch vor einem der erfolgreichsten deutschen Schlagersänger verneigen: Zu Udo Jürgens 75. Geburtstag habe man ein Medley mit Gesangspart einstudiert. Musikalisch werde eine ungewöhnliche Bandbreite abgedeckt, „und das auf höchstem Niveau“. Um Vergleichbares zu hören, müsse man sonst mehrere Veranstaltungen verschiedener Orchester besuchen. „Das große Spektrum der Musik passt gut zur Vielschichtigkeit des Publikums“, konstatiert der Dirigent. „Wir bringen ständig Neues und versuchen, eine lebendige Show zu bieten. Gute Musik lässt sich nicht befehlen, der Funke muss zum Publikum überspringen.“
Karten für den Auftritt am 17. November ab 20 Uhr in der Göttinger Stadthalle sind unter anderem in der Tageblatt-Geschäftsstelle, Jüdenstraße 13c, erhältlich.

Von Erik Westermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Erbsensuppenessen

Zahlreiche Helfer wirken im Vorfeld und bei der Durchführung des Erbsensuppenessens vor dem Alten Rathaus am Sonnabend, 7. November, mit. Auch viele bekannte Göttinger packen ab 10 Uhr wieder an und schöpfen Erbsensuppe zugunsten von „Keiner soll einsam sein“, der Tageblatt-Hilfsaktion für in Not geratene Göttinger. Hier verraten sie, warum.

  • Kommentare
mehr
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 6. bis 12. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt