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Beratungszentrum für Flüchtlinge am Grenzdurchgangslager Friedland

Eröffnung am 9. Mai Beratungszentrum für Flüchtlinge am Grenzdurchgangslager Friedland

Außerhalb des Grenzdurchgangslagers Friedland entsteht ein unabhängiges Beratungszentrum für Flüchtlinge. Die ehrenamtlich betriebene Einrichtung wolle helfen, die Lebensbedingungen der im Lager Friedland ankommenden und untergebrachten Asylsuchenden zu verbessern, teilt der „Verein zur Unterstützung geflüchteter Menschen in der Sammelunterkunft Friedland“ mit.

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Für Flüchtlinge erste Station in Deutschland: Lager Friedland.

Quelle: Hinzmann

Friedland. Das frühere Grenzdurchgangslager ist die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen für Asylbewerber. Auch ein Großteil der 10 000 syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge, deren Aufnahme Deutschland zugesagt hat, kommt über Friedland in die Bundesrepublik.

Die im Lager lebenden Menschen hätten nur einen unzureichenden Zugang zu Versorgungseinrichtungen, Beratungsstellen und zu sozialen und politischen Netzwerken, kritisierte der Verein. Ihnen fehle der Zugang zum Internet, und es gebe keine Treffpunkte außerhalb des Lagers.

„In dem neuen Beratungs- und Aktionszentrum sollen Geflüchtete und Migranten bei konkreten Fragestellungen und Problemsituationen unterstützt werden“, so ein Sprecher des Vereins. Es würden kostenlos Informationen und Beratung angeboten, bei Bedarf Kontakt zu Rechtsanwälten vermittelt.

Die Räumlichkeiten in einem Gebäude in unmittelbarer Nähe des Lagers böten zudem ausreichend Platz für Sprachkurse und Veranstaltungen. Das Zentrum wird am 9. Mai mit einer Feier eröffnet.

epd

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„Schreckliches System“
Grüne Politiker im Migrationszentrum:  Ottmar von Holtz (2. v. l.), die Kreistagsabgeordnete Ute Haferburg (Mitte) und Filiz Polat (r.).

Wie geht es weiter mit der Flüchtlingspolitik in Niedersachsen? Das war eine der dringenden Fragen, die beim Besuch von Landtagsabgeordneten der Grünen in Göttingen verhandelt wurden. Im Göttinger Migrationszentrum informierten sich Filiz Polat, die Sprecherin für Flüchtlings- und Migrationspolitik der Fraktion, und Ottmar von Holtz über aktuelle Entwicklungen.

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