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Betrügerin in Göttingen: Angebliche Sammlung für Kirchengemeinden

Polizei hofft auf Hinweise Betrügerin in Göttingen: Angebliche Sammlung für Kirchengemeinden

Nach dem Versuch, am Montagnachmittag eine 89-jährige Frau um Schmuck zu erleichtern (Tageblatt berichtete), ist der Polizei ein zweiter Vorfall dieser Art bekannt geworden. Wie beim ersten Fall in der Bergenstraße erschlich sich ebenfalls am Montagnachmittag eine Betrügerin Zutritt zu einer Wohnung in der Friedrich-Jenner-Straße.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen.  Beide Male gab die Unbekannte vor, alte Kleidung und Schmuck für eine Kindertheatergruppe zu sammeln. Alternativ würden aber auch Geldspenden angenommen.

Wie die 89-jährige Frau in der Bergenstraße wurde auch der 94-Jährige in der Friedrich-Jenner-Straße misstrauisch und verlangte den Ausweis der angeblichen Sammlerin. Als die Frau einen solchen nicht vorlegen konnte, verschwand sie. Von dem 94-jährigen Rentner hatte sie zuvor zwei Broschen und zwei Halsketten im Gesamtwert von etwa 20 Euro erhalten.

Die Polizei Göttingen geht davon aus, dass die Unbekannte in den Wohnungen nach Wertgegenständen oder Ersparnissen suchen wollte. Hierzu kam es offenbar nur deshalb nicht, weil beide Rentner die Unbekannte keinen Moment unbeaufsichtigt ließen.

Zeugen gesucht

Die gesuchte Frau ist etwa 45 bis 60 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß und von normaler Statur. Sie war dunkel gekleidet und trug eine dicke, braune und große Brille. Hinweise unter Telefon 05 51 / 491 10 13. Generell rät die Polizei insbesondere ältere Menschen zu besonderer Vorsicht und empfiehlt, keine Fremden in die Wohnung zu lassen.

Besucher sollten vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder mit Blick aus dem Fenster in Augenschein genommen oder über die Türsprechanlage befragt werden. Eine Sicherung der Tür mit Sperrbügel oder Sicherheitskette und ein telefonisch benachrichtigter Nachbar können Überraschungen vermeiden helfen. Von angeblichen Amtspersonen sollte ein Dienstausweis verlangt und geprüft werden.

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