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Bioenergie: „Wunderbar für die Zukunft“

Fertiggestellt Bioenergie: „Wunderbar für die Zukunft“

Im April 2011 haben die Ascher mit der Planung begonnen, am vergangenen Sonntag hat sich Asche als Bioenergiedorf der Öffentlichkeit präsentiert. Das Nahwärmenetz ist nun fertig: „Jeder hat die Leitung im Haus“, so Karl Krull aus dem Vorstand der Genossenschaft Bioenergiedorf Asche. Bis Ende November sollen auch die letzten Asphaltierungsarbeiten für das anteilig geförderte 1,4-Millionen-Projekt beendet sein.

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Im Herzstück der Nahwärmeversorgung Asches: Besucher beim Tag der offenen Biogasanlage.

Quelle: Heller

Asche . 58 von 100 Haushalten machten mit. „Ein guter Wert“, meint Krull. „Ich finde es wunderbar für die Zukunft“, sagt Henning Müller aus dem Aufsichtsrat der Genossenschaft. Er erwartet, dass die Ölpreise weiter steigen, eine Gasleitung nach Asche gibt es nicht. Nun kommt Mais von 65 Hektar Land in der Biogasanlage eines Landwirts für die Genossenschaft zum Einsatz. In nur vier Tagen wurde er angeliefert.

In dem riesigen Pufferspeicher warten 100 000 Liter heißes Wasser darauf, dass sie angefordert werden. Reicht die Wärme nicht aus, wird der Hackschnitzelofen angeworfen. Um sich für alle Fälle abzusichern, steht außerdem ein Ölbrenner bereit. Doch der Vorstand hofft, „dass wir den nie brauchen“.

Werner Lüllemann aus Adelebsen ist zum Tag der offenen Tür gekommen, weil er sich für Bioenergie interessiert. Der 72-Jährige betreibt auf seinem Dach eine Fotovoltaikanlage. „Wir sind auch angeschlossen“, erzählt Alexander Westphal aus Asche. Mit der neuen Anlage sei das Dorf in diesem Bereich relativ autark geworden. So rechnet er damit, dass sein Haus langfristig an Wert gewinnt.

Von Ute Lawrenz

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In fast allen Dörfern in der Region ist es ein Thema: die Breitbandversorgung auf dem Land. Ein nicht zeitgemäßer Internet-Anschluss hält Unternehmen davon ab, sich anzusiedeln. Unzufrieden waren bislang auch die Ascher. Doch sie haben das Problem in die Hand genommen und sorgen selbst für eine bessere Technik.

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