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Blitzlichter beim Obama-Empfang: Schienenzauber in Wilhelm-Busch-Stube

In Ebergötzen ist auch der Wirt ein Eisenbahnfan Blitzlichter beim Obama-Empfang: Schienenzauber in Wilhelm-Busch-Stube

Kleine Fotografen mit blitzender Kamera, Mönche beim Grillen, ein Empfang mit Barack Obama und der Staatskarosse von Adenauer im Hintergrund sowie blinkende Feuerwehrfahrzeuge und ein Musikzug – auf der zehn Meter langen Eisenbahn-Modellanlage in der Wilhelm-Busch-Stube gibt es jede Menge zu entdecken.  Die großen und kleinen Eisenbahnfans am Wochenende in Ebergötzen sind jedenfalls gebannt und inspiriert für eigene Arbeiten im Keller oder auf dem Dachboden.

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Magischer „Schienenzauber“ in Ebergötzen: Große und kleine Modellbahnfans fachsimpeln in der Wilhelm-Busch-Stube.

Quelle: Heller

Ebergötzen. Holger Voigt ist aus Herzberg gekommen. Nach 15 Jahren setzte er seine und die von seinem Vater „geerbte“ Bahn wieder in Gang.  „Mein Vater hat noch alle Häuser selbst gebaut und Licht hineingelegt.“ Marc Czudnochowski fotografiert Details. Auch für den Niedernjesaer ist „die Zeit reif, wieder anzufangen“.

Noch sind seine beiden kleinen Söhne nicht so weit. „Hier sieht man, wie schön alles mit alter analoger Technik geht.“ Als kleiner Junge habe er jede Menge Taschengeld in die Drogerie getragen, um Modelle und Schienen zu kaufen, erinnert sich Czudnochowski.

Bauherr und Aussteller des „Schienenzaubers“ ist Günter Haep aus Obernjesa. Aus seinem Hobby machte der arbeitslose Kaufmann mittlerweile einen Beruf. Mit seiner ausgeklügelten Märklin-Anlage, die abschnittsweise transportiert werden kann, bestückte er schon Ausstellungen in Fritzlar und Lingen. In seiner magischen Miniaturwelt, die er „Heile Welt auf Rädern“ nennt, stecken viele Jahre Kleinarbeit. Bis zu 15 Züge, darunter moderne ICE und nostalgische Züge können eingesetzt werden

Impressionen vom Schienenzauber in der Wilhem-Busch-Stube.

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„Mein Bruder hat mit der Eisenbahn angefangen. als ich anderthalb Jahre alt war“, erzählt Haep. Seitdem ist der heute 57-Jährige infiziert. Und es freut ihn, wenn die kleinen Fans ihren Spaß haben. „Eine Plexiglasscheibe mache ich nicht drumherum, dadurch geht auch mal etwas kaputt, aber damit kann ich leben.“

In Inhaber der Wilhelm-Busch-Stube, Jürgen Schneegans, hat Haep einen Seelenverwandten gefunden. Im großen Saal gibt es an den Wänden Modellbahnen in jeder Größe und auch Eisenbahnermützen. „Das sind echte Stücke, Geschenke von alten Eisenbahnern, die hier zu Gast waren“, erzählt Schneegans. Die erste Modellbahn kaufte der Fan als Geschenk für seine Tochter, noch bevor sie zur Welt kam.

Die Ausstellung in der Gaststube zieht viele an. „Um zehn Uhr haben die ersten schon an der Tür gerüttelt.“ Für Schneegans steht jedenfalls fest, wenn er in Rente geht, baut er auf dem Dachboden eine Anlage.

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