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Boni II: Freude und Kritik zugleich

Wahlfreiheit für Schüler Boni II: Freude und Kritik zugleich

Die Entscheidung der katholischen Kirche, die Bonifatiusschule II in Göttingen langfristig zu stärken, stößt bei vielen auf Zuspruch. Dies sei auch ein Sieg für die Göttinger Elternschaft, sagte gestern Susanne Stobbe im Namen des Stadtelternrates.

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Die Bonifatiusschule II: Die Wahlfreiheit der Schüler wird begrüßt.

Quelle: Heller

Göttingen. Damit bleibe die Schullandschaft in Göttingen „bunt“, und Eltern hätten die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Schulform für ihre Kinder die beste sei, ergänzte der Vorsitzende der CDU/FDP-Gruppe im Stadtrat, Fritz Güntzler.

Das Bistum Hildesheim hatte am Dienstag entschieden, die Boni II ab Sommer 2013 wieder für nicht katholische Kinder zu öffnen und die Schule finanziell abzusichern. Damit unterläuft sie eine Vorgabe des Rates der Stadt. Güntzler warf der rot-grünen Ratsmehrheit in diesem Zusammenhang erneut vor, mit ihrer bisherigen Haltung zur Schülerquote der Boni II den „Todesstoß“ geben zu wollen, „um bessere Chancen für eine weitere Gesamtschule zu haben“.

Abgesehen von der gesicherten Vielfalt in der Schullandschaft und Wahlfreiheit für die Eltern sei es allerdings „kritisch“, die Diskussion um die konfessionelle Schule „immer wieder“ in unmittelbaren Zusammenhang mit der Gründung einer weiteren Gesamtschule in der Stadt zu sehen, konterte Elternrats-Sprecherin Stobbe. Sollte tatsächlich eine dritte Gesamtschule in Göttingen an den Start gehen, werde sich dies zwar sicherlich auf das Wahlverhalten von Eltern auswirken. Ob und wie dadurch andere Schulen aber betroffen sein werden, bleibe abzuwarten.

Aufschluss könne im Frühjahr ein Gutachten zur künftigen Schulentwicklung  im Auftrag des Rates geben. Es dürfe aber nicht übersehen werden, dass sich in jedem Sommer an den Gesamtschulen „Familiendramen“ abspielen, weil es zu wenig Plätze gebe und viele Kinder abgewiesen werden müssten.

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Gemeinsamer Unterricht

Die katholische Bonifatiusschule II wird zum neuen Schuljahr Oberschule. Damit kann die bisherige Haupt- und Realschule, die seit einigen Jahren nur noch einen Realschulzweig weiterführt, wieder Hauptschüler aufnehmen.

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