Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Bröckelnde Decken durch Wasserschäden

Unschöne Bescherung Bröckelnde Decken durch Wasserschäden

Feucht, aber überhaupt nicht fröhlich, verlief das Weihnachtsfest gleich in mehreren Northeimer Häusern: Wasserrohrbrüche verursachten über die Feiertage schwere Schäden. Nach den hohen Minusgraden vor den Feiertagen führten steigende Temperaturen dazu, dass die Schäden an den Leitungen durch das Austreten von Wasser sichtbar wurden.

Voriger Artikel
Rund 400 Menschen feiern gemeinsam Heiligabend
Nächster Artikel
Brand an Weihnachten: Kirche völlig verrußt

Wasserschaden an der Wassergasse: eines der über die Feiertage betroffenen Häuser.

Quelle: Heller

Den Anfang der Schadensserie machte am 24. Dezember ein Haus, das ausgerechnet an der Wassergasse liegt. Laut Polizei bemerkte ein Passant auf dem Nachhauseweg um 1.15 Uhr, dass aus der Wand des Fachwerkhauses in Höhe der ersten Obergeschosses und aus der Tür einer Ladenzeile Wasser lief. Die Feuerwehr öffnete die Haustür mit Gewalt und stellte die Versorgungsleitungen ab. Im zweiten Obergeschoss war vermutlich in einer unbewohnten Wohnung eine Wasserleitung geplatzt. Nach der Frostperiode lief das Wasser dann in die Lehmdecken und -wände, bis die Aufnahmefähigkeit erschöpft war. Aufgrund der bröckelnden Wände und Decken besteht teilweise Einsturzgefahr. Der zum Zeitpunkt des Wasserschadens nicht anwesende 62-jährige Bewohner des ersten Obergeschosses kam bei Bekannten unter. Die Schadenshöhe ist bisher unklar.
Einen weiteren schweren Wasserschaden gab es am zweiten Weihnachtstag in der Wilhelmstraße. Nachdem eine Nachbarin einen Wasseraustritt aus der Fassade gemeldet hatte, rückte die Feuerwehr gegen 11.25 Uhr aus. Nach dem Aufbrechen der Holztür wurde festgestellt, dass die völlig durchweichte Holzdecke des Obergeschosses eingestürzt war und der Keller unter Wasser stand. Eine Suche in den Trümmern nach der 70-jährigen Hausbewohnerin verlief negativ – sie wird bei Bekannten vermutet. Der Schaden beläuft sich nach Schätzungen auf etwa 35 000 Euro.
Am Heiligabend und am ersten Weihnachtstag wurden zudem weitere Wasserschäden festgestellt: im Bereich Friedrich-Ebert-Wall, wo Wasser aus einer Garage auf die Straße lief und in der Arentsschildstraße, wo in einem Mehrfamilienhaus der Keller überflutet wurde. In beiden Fällen wurden die Hauptwasserhähne abgestellt.

Von Jörn Barke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Die schönsten Schneebilder unserer Leser
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt