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Bücherverbrennung: Gedenken an von Nazis verfemte und verfolgte Autoren

Bücherstapel brennen Bücherverbrennung: Gedenken an von Nazis verfemte und verfolgte Autoren

Am 10. Mai vor 80 Jahren brannten auch vor der Albanischule auf dem damaligen Adolf-Hitler-Platz Bücher. Die Nationalsozialisten, vorneweg der Studentenschaftsführer Heinz Wolff, versuchten alles Gedankengut, was nicht in ihr braunes Weltbild passte, zu vernichten.

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Gedenkveranstaltung: Frank Möbus erinnert an die Bücherverbrennung.

Quelle: Heller

Göttingen. Mit einer Gedenkveranstaltung „Und Euch zum Trotz“ erinnerten SPD, Gewerkschaft, Jüdische Kultusgemeinde und Lehrhaus sowie die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes am Freitag vor der Schule an die Anfänge der Nazi-Diktatur und Verfolgung 1933. 

„Es war einer der Tiefpunkte deutscher Geschichte“, sagte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Thomas Oppermann. „Wir wollten nicht, dass der Tag ohne Anmerkungen vorübergeht.“ Damals sei schon der Nazi-Mob unterwegs gewesen und habe Scheiben von Geschäften zertrümmert, so Oppermann. Er frage sich, „was haben jüdische Eltern ihren Kindern gesagt, wie haben sie sie getröstet?“

Wenn sich die Meinung durchsetzen sollte, jetzt sei es genug mit Erinnern, so der Literaturwissenschaftler Frank Möbus, „dann hätten die Nazis ihr Ziel erreicht“. „Wo Bücher verbrannt wurden, wurden auch Synagogen verbrannt, wurden auch Menschen verbrannt“, sagte Rana Aliyeva von der Jüdischen Kultusgemeinde.

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