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Bürger zahlen Zeche

Kommentar Bürger zahlen Zeche

Sind die Wasserpreise in Staufenberg und Dransfeld zu hoch? Klar, werden viele betroffene Bürger sagen – vor allem wenn sie sehen, wie wenig die Menschen in benachbarten Gemeinden zahlen müssen.

Besonders in Dransfeld aber gilt: Hier müssen die Bürger heute die Zeche für das zahlen, was in früheren Jahren schlicht und ergreifend verschlampt wurde: nämlich in das Wassernetz zu investieren.

Denn als dem Wasserverband Peine 2003 die Geschäfte übertragen wurden, lag die Infrastruktur für die Wasserversorgung in Dransfeld am Boden. Ein Großteil des Trinkwassers rann ungehindert durch die porösen Rohre ins Erdreich. An heißen Tagen fiel die Versorgung bisweilen ganz aus. Das gehört heute der Vergangenheit an – dank Millioneninvestitionen.

Ob die allein aber einen Wasserpreis begründen, der in Niedersachsen seinesgleichen sucht, das überprüft jetzt die Kartellbehörde. Das Ergebnis wird noch in diesem Jahr erwartet. Bisher aber hat die niedersächsische Behörde, anders als zum Beispiel ihr hessisches Pendant, noch nie einen Wasserversorger gezwungen, seine Preise zu senken.

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Kartellbehörde prüft

Wasser – Quelle des Lebens, heißt es so schön. Wasser – Quelle explodierender Kosten, könnte es aber ebenso gut lauten. Denn ein Vergleich der Preise für Trinkwasser in der Region zeigt: Es gibt riesige, bisweilen kaum nachvollziehbare Unterschiede. Das hat jetzt sogar die niedersächsische Landeskartellbehörde auf den Plan gerufen.

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