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Bürgerdialog zu teuer

Keine Dauereinrichtung Bürgerdialog zu teuer

In Göttingen wird es keinen dauerhaften moderierten Bürgerdialog zu kommunalpolitischen Entscheidungen via Internet geben. Der Ratsausschuss für allgemeine Angelegenheiten hat einen entsprechenden Antrag der Piraten abgelehnt – mit Bedauern.

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Großer Andrang: Beim Bürgerdialog im Göttinger Ratssaal zum Thema Zukunftsvertrag waren alle Plätze besetzt.

Quelle: CR

Göttingen. Zur Diskussion um ein Sparkonzept der Stadt hatte die Verwaltung im Frühjahr ein detailliertes Portal im Internet eingerichtet. Ein Instrument, das alle  Ratsparteien als sehr erfolgreich lobten. Dauerhaft sei ein Bürgerdialog in dieser Form allerdings nicht leistbar, bedauerte im Ausschuss Detlef Johannson, zuständig für die städtische  Öffentlichkeitsarbeit.

Der Prozess müsse ständig moderiert werden. Fragen müssten klar formuliert und Nachfrage zügig beantwortet werden. „Dafür fehlen uns aber Zeit und Personal“, erklärte Johannson die Position der Verwaltung.

Die Fraktionen sahen das ebenso. Zugleich betonten mehrere Abgeordnete, dass es in erster Linie Aufgabe der Politik sei, den Dialog mit den Bürgern zu führen.

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