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Tempolimit auf der A 7 gefordert

Bürgerinitiative fordern Schutz vor Lärm Tempolimit auf der A 7 gefordert

Der Göttinger Stadtrat hat jetzt für seine Forderung nach einem Tempolimit auf der A 7 bei Göttingen Unterstützung gefunden: CDU und FDP im Rosdorfer Gemeinderat verlangen ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf der A 7 in Höhe Rosdorf, Mengershausen und der Klinikanlage Tiefenbrunn.

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Initiativen fordern einen Lärmschutzwall an der A7.

Quelle: Heller

Göttingen/Rosdorf. Der Göttinger Rat hatte verlangt, die Geschwindigkeit auf der A 7 im Bereich Göttingen zu reduzieren. Das aber lehnt das Niedersächsische Verkehrsministerium bislang ab, kritisiert die Grünen-Ratsfraktion. Den Argumenten des Landes, die Lärmschutzgrenzen seien eingehalten und das unfallgeschehen unauffällig, setzen die Grünen „die unglaubliche Verkehrsbelastung von rund 67000 Fahrzeugen pro Tag“ entgegen: „Ein großer Teil der Abgasbelastungen und etwa 40 Prozent der CO₂-Emissionen im Stadtgebiet werden durch den Autobahnverkehr hervorgerufen.“

Die Haltung des Landes „wirkt auf die Bürger dieser Stadt, die sich den Klimazielen verpflichtet fühlen und für eine saubere Luft streiten, wie eine Ohrfeige.“ Eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern sei anders als vom Land behauptet „keine Verkehrsbeschränkung“, sondern „das probate Mittel, um die Unfallzahlen weiter zu reduzieren, Atemwegserkrankungen durch Feinstaub- und Stickoxidbelastungen zu verringern und klimapolitisch verantwortlich zu handeln“. Das Land müsse den Göttinger Bürgerwunsch nach sauberer Luft „endlich ernst nehmen“.

Mangelnden Lärmschutz durch zu hohes Tempo auf der A 7 beklagt die Bürgerinitiative „Lärmschutz für Elliehausen“. Deren Sprecher Harald Wiedemann verweist darauf, dass Niedersachsen bei Lärm- Klimaschutz schlecht abschneide: “Beim Klimaschutz landet Niedersachsen auf Platz 15, beim Lärmschutz auf Platz 11, bei der Luftqualität auf Platz 12”. Auch deshalb sei eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A 7 dringeld geboten.

Darauf soll nun auch die Gemeinde Rosdorf drängen, forderten CDU und FDP in der Dezember-Sitzung des Gemeinderates. Im Bereich Rosdorf/Mengershausen sei der Verkehrslärm “Tag und Nacht vorhanden”, heißt es in dem Antrag der Gruppe. Tempolimits seien “eine kostengünstige und einfach umzusetzende Maßnahme”, die Antriebs- und Rollgeräusche verringern und zudem den Ausstoß von Schadstoffen reduzieren könnten. Daher solle die Rosdorfer Verwaltung in Abstimmung mit Stadt und Landkreis Göttingen Gespräche mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr “mit dem Ziel eines flächendeckenden Lärmschutzes und eine Reduzierung der Schadstoffemissionen auf der A 7” führen - am besten mit der Einführung von Tempo 120. Bei sämtlichen anderen Parteien im Gemeinderat stieß das Anliegen von CDU und FDP auf Zustimmung.

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