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Bullenjagd legt Verkehr auf Autobahn 7 lahm

Vollsperrung und Unfall Bullenjagd legt Verkehr auf Autobahn 7 lahm

Gleich zweimal sind in der Nacht zu Sonntag Jungbullen von einer Weide westlich Grone ausgebrochen. Beide Male sperrte die Polizei aus Sicherheitsgründen vorübergehend die Autobahn 7 für den Verkehr. Dennoch kam es am Sonntagmorgen auf dem Autobahnzubringer zwischen Holtenser Kreisel und Weende zu einer Karambolage.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Grone. Dabei kollidierte eine Autofahrerin mit einem der pechschwarzen Jungbullen. Das Tier wurde dabei so schwer verletzt, dass es getötet werden musste.

Erstmals wurde die Polizei gegen 19.30 Uhr alarmiert, weil Autofahrer einen Bullen zwischen den Anschlussstellen Göttingen und Göttingen Nord nahe der A7 bemerkt hatten. Das 300 bis 400 Kilo schwere Tier drohte auf die Fahrbahn zu laufen, so dass die A7 zwischen 20.07 und 20.30 Uhr gesperrt wurde. Gemeinsam gelang es Feuerwehr, Polizei und Vertretern des Veterinäramtes, den über Felder und Wiesen streifenden Jungbullen zu stellen, ihn zu betäuben und auf seine Weide zurückzubringen.

Damit war die Gefahr noch nicht gebannt. Ein zweiter Bulle machte es in der Nacht dem ersten nach, entkam ebenfalls und durchstreifte nach Darstellung der Polizei Grone, darunter den Kaufpark. Auch dieses Rindvieh kam der Autobahn so nahe, dass für 30 Minuten der Verkehr gestoppt wurde.

Ehe dieser Bulle eingefangen werden konnte, hatte er gegen 5.21 Uhr die B 27 (Zubringer) erreicht und war auf die Fahrbahn gelaufen, wo er mit einem Volvo zusammenprallte. Die Fahrerin blieb unverletzt. Das Tier musste getötet werden. Die Schadenshöhe wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

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