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Fritz Güntzler eröffnet die heiße Wahlkampfphase

„Kein Selbstläufer“ Fritz Güntzler eröffnet die heiße Wahlkampfphase

Viel Zeit bis zu Bundestagswahl am Sonntag, 24. September, bleibt den Wahlkämpfern nicht mehr. Fritz Güntzler (CDU) hat in der Partei-Geschäftsstelle in der Reinhäuser Landstraße in Göttingen seine Kampagne „Mensch. Güntzler“ vorgestellt und eröffnete kurz vor Ende der Sommerferien seine heiße Wahlkampfphase.

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Fritz Güntzler (CDU)

Quelle: Beckenbach

Göttingen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete steht aber gehörig unter Druck. Bei der aktuellen Stimmungslage im Land müsste er den Wahlkreis Göttingen direkt gewinnen – über die Landesliste hat er keine Möglichkeit in den Bundestag hineinzukommen, weil die CDU zu viele Direktmandate bekommen würde.

„Die Ausgangslage für die CDU ist gut“, sagt Güntzler, die Menschen seien zufrieden. „Deshalb zieht der ‚Mehr Gerechtigkeit‘-Slogan des Kanzlerkandidaten der SPD nicht. Unser Ziel als CDU ist es, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt und keine Mehrheitsbildung ohne die CDU stattfinden kann.“ Die Themen Wohlstand und Arbeit, Sicherheit und das Stärken der Familien, „aller Arten von Familien“, betont Güntzler, seien die Wahlkampfthemen der CDU und natürlich auch seine. „Aber ein Selbstläufer wird der Wahlkampf nicht“, sagt der Bundestagsabgeordnete.

Weiteres Ziel: Hohe Wahlbeteiligung

Güntzler hat aber „richtig Lust“ Wahlkampf zu machen und seine Chancen auf das Direktmandat stehen nicht schlecht. Gegenüber dem schärfsten Konkurrenten, Thomas Oppermann (SPD), hat er aktuell einen kleinen Vorsprung, den weist election.de derzeit aus. Der Wahlkreis Göttingen ist CDU-hellblau. Diesen Vorsprung will Güntzler mit etwa 200 Terminen bei seiner Sommertour verteidigen. Zudem wird der 51-Jährige zwischen Hann. Münden und Walkenried viel Haustürwahlkampf machen.

Ganz nach amerikanischen Vorbild exakt immer dort, wo es viele noch unentschlossene oder wahlmüde Wähler gibt. Gemeinsam mit seinem Team hat er sich vorgenommen, etwa 20 000 Besuche im gesamten Wahlkreis bis zum Wahltag zu absolvieren. „Natürlich sollen sie die CDU und mich als Direktkandidaten wählen. Ein weiteres Ziel muss aber eine hohe Wahlbeteiligung sein, denn ich habe noch die Hoffnung, dass wir so die AFD aus dem Bundestag heraushalten können“, sagt Güntzler. Zudem lässt der Bundstagsabgeorndete fast beiläufig fallen, dass die Kandidaten von SPD, Thomas Oppermann, und Grünen, Jürgen Trittin, ohnehin wieder sicher in den Bundestag einziehen würden. „Die sind über ihre Landeslisten bestens abgesichert – wer also viel Göttingen in Berlin haben möchte, sollte mir seine Erststimme geben.“

Ein Bundestagswahlkampf ist teuer. Nicht nur Zeit investieren die Kandidaten – einen mittleren fünfstelligen Betrag kostet der Bundestagswahlkampagne des CDU-Kandidaten für den Wahlkreis 53, sagt Güntzler.

Und was wünscht er seinem Mitbewerber Oppermann (SPD), der bei der vergangenen Bundestagswahl mit 40,4 knapp der Erststimmen vorne lag. Güntzler hatte 2013 als Newcomer 38,18 Prozent der Erststimmen erhalten. „Diesmal einen guten zweiten Platz.“ Zuletzt hatte Rita Süssmuth im Jahr 1994 den Wahlkreis 53 direkt für die CDU gewonnen.

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