Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Schneeregen

Navigation:
CDU: Fusion „gescheitert“

Bürgerentscheid CDU: Fusion „gescheitert“

Nach dem gescheiterten Bürgerentscheid gegen eine Großkreis-Fusion am Sonntag im Landkreis Osterode sind die Folgerungen, die die Parteien aus dem Ergebnis ziehen, gegensätzlich. Während die Verwaltungsspitzen in Göttingen, Northeim und Osterode mit den Verhandlungen wie geplant weitermachen wollen, halten CDU und FDP den Fusionsprozess für gescheitert. 14 045 Osteröder stimmten gegen eine Dreier-Fusion, 16 446 Stimmen wären nötig gewesen (25 Prozent der Wahlberechtigten).

Voriger Artikel
„Es soll alles so bleiben“
Nächster Artikel
Zusammenstoß mit Lkw: Mutter und Tochter tot
Quelle: dpa/Warmuth

Göttingen. Die Göttinger Kreis-CDU appellierte am Montag an Rot-Grün, ihre Fusionspläne zu überdenken. Die deutliche Ablehnung der Bevölkerung in Osterode habe gezeigt, dass die Menschen keinen Großkreis wollten, so Kreisvorsitzender Fritz Güntzler. Das Wahlergebnis werde ein Signal nach Hannover senden. Offenkundig würden die Zielsetzungen des Osteröder Kreistags nicht von der Bevölkerung gestützt. 

Das Projekt „Mega-Landkreis“ sei „gescheitert“, erklärte die CDU-Kreistagsfraktion. Die Bürger von Osterode hätten sich mit großer Wahlbeteiligung von 39 Prozent und einer Mehrheit von 58 Prozent gegen eine Dreier-Fusion ausgesprochen, so Fraktionschef Harald Noack.

Fast 80 Prozent der Wahlberechtigten in Osterode hätten dem Bürgerentscheid nicht zustimmen wollen, erklärten hingegen Landrat Bernhard Reuter (SPD). „Damit legten die Wähler die Entscheidung über die Fusion zurück in die Hände des Kreistages. Ich hoffe, dass das demokratische Ergebnis und das damit verbundene Scheitern des Bürgerentscheides von allen akzeptiert wird.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bürgerentscheid

Die Gegner einer Fusion des Landkreises Osterode mit den Nachbarkreisen Göttingen und Northeim sind am Sonntag beim Bürgerentscheid gescheitert. Zwar erreichten sie mit 58,44 Prozent eine klare Mehrheit für eine Ablehnung, bei einer Wahlbeteiligung von 39 Prozent reichte die Zahl von 14 045 Ablehnungsstimmen aber nicht aus.

mehr
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 2. bis 8. Dezember
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt