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CDU und Grüne besetzen vereint Bürgermeisteramt

Tausch zur Halbzeit CDU und Grüne besetzen vereint Bürgermeisteramt

Wieder hat die SPD ihre vorherrschende Stellung im Rat der Gemeinde verloren. Erneut haben sich CDU und Grüne als Gruppe und damit als stärkste Fraktion formiert. Und erstmals ist eine Abgeordnete der Grünen Bürgermeisterin von Waake und Bösinghausen: Gabriele Schaffartzik-Kleffmann. In geheimer Abstimmung setzte sich die 47-Jährige gegen den früheren Bürgermeister und SPD-Bewerber Helmut Lange durch.

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Spitzengespann: Schaffartzik-Kleffmann (l.) und Vietor.

Quelle: us

Waake. Damit ist auch ein Wechsel zur Halbzeit der Legislaturperiode in zweieinhalb Jahren programmiert. Die Gruppe CDU/Grüne hat angekündigt, dass Schaffartzik-Kleffmann dann zurücktreten und Christdemokrat Karl-Johann Vietor das Amt übernehmen wird. Bis dahin ist er stellvertretender Bürgermeister. Auch für diesen Posten hatte die SPD mit Andreas Otte einen eigenen Kandidaten nominiert, scheiterte aber bei fünf zu sechs Stimmen.

Schaffartzik-Kleffmann ist als Leiterin eines Wahlkreisbüros politisch nicht unerfahren, aber erstmals Mitglied in einem Parlament. Vietor ist selbstständiger Steuerberater und seit 2006 Mitglied im Rat und Samtgemeinderat. Gruppenbildung und der geplante Wechsel im Bürgermeisteramt sind in Waake nicht unbekannt. Grüne, CDU und FDP hatten das gleiche Verfahren zu Beginn der vergangenen Wahlperiode eingeleitet. Dann wollte ihr CDU-Bürgermeister den Platz aber nicht frei machen. Die Gruppe fiel auseinander, und die SPD war bis zur Wahl wieder am Ruder.

SPD-Mitglieder äußerten sich enttäuscht. Zum einen, weil sie durch die Gruppe wieder ihren Status als stärkste Fraktion verloren haben. Zum anderen, weil ihr Bürgermeisterbewerber Lange bei der Kommunalwahl 249 persönliche Stimmen bekam, Schaffartzik-Kleffmann nur 84.

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Allen Protesten zum Trotz: Wenn sich Parteien in einem politischen Gremium zusammenschließen, weil sie ähnliche Ziele verfolgen, ist das ihr gutes Recht. Und wenn sie damit die Mehrheit gegenüber der Konkurrenz bilden, ist das taktisch geschickt. So funktioniert Demokratie.

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