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CDU und Initiative kritisieren Leitstellen-Aus

„Befürchtungen bewahrheitet“ CDU und Initiative kritisieren Leitstellen-Aus

Die geplante Schließung der Rettungsleitstelle in Osterode-Katzenstein stößt bei der Kreis-CDU und der Bürgerinitiative für Osterode auf heftige Kritik. So beantragt die CDU-Kreistagsfraktion beantragt die Offenlegung der technischen Untersuchungen im Vorfeld dieser Entscheidung.

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Der Neubau an der Breslauer Straße wächst, die Realisierung der ersten gemeinsamen Feuerwehr- und Rettungsleitstelle steht fest.

Quelle: Hinzmann

Osterode/Göttingen. Die Osteroder Leitstelle soll spätestens zum Jahresende 2017 stillgelegt werden, hatte der Göttinger Landrat Bernhard Reuter in der vergangenen Woche verkündet. Ursprünglich sollte sie nach der Kreisfusion als Redundanzleitstelle weitergeführt werden. Gründe dafür sind laut Kreisverwaltung Sicherheitsbedenken durch Techniker und Fachpersonal bei der Detailplanung.

„Für die CDU-Kreistagsfraktion und speziell die Abgeordneten aus dem Altkreis Osterode“, erklärt die Fraktion, „ist diese neue Erkenntnis wenig glaubwürdig.“ Zwar sei die Feuerwehrleitzentrale in Osterode-Katzenstein bei den Fusionsverhandlungen zwischen den Landkreisen stets umstritten gewesen, die Fachleute seien sich jedoch darüber einig, dass die technisch eine der modernsten in der Region sei. Weil nun angeblich neue Erkenntnisse über den technischen Zustand vorlägen, die zur Zeit der Fusionsverhandlung nicht bekannt waren, beantragt die CDU-Kreistagsfraktion eine „Sachverhaltsaufklärung über den gesamten Vorgang, das heißt zum Zeitpunkt der Vertragsgestaltung und den Untersuchungen, jetzt zwei Monate nach dem Zusammenführen beider Landkreise“.

Susanne Mackensen-Eder, Sprecherin der CDU im Wirtschaftsausschuss des Kreises, sieht die Gefahr, „dass Osterode bereits nach den ersten zwei Monaten der Fusion die erste Enttäuschung aus dem Zukunftsvertrag erlebt“. Daher sei „eine absolute und vollständige Transparenz in den Untersuchungen unabdingbar“.

Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet“, erklärt Bernd Hausmann, Vorsitzender der Bürgerinitiative für Osterode. „Das ist ein Bruch der Fusionsvereinbarung.“ Hausmann kritisiert weiter, dass ein Gutachten, in dem Göttingen als Standort der gemeinsamen Rettungsleitstelle empfohlen wurde, „in weiten Teilen öffentlich nicht zugänglich“ sei.

Frank Kosching vom Vorstand der Bürgerinitiative, bis 2016 Kreistagsabgeordneter in Osterode, fragt nach der Zukunft der Einrichtung in Osterode-Katzenstein. Er erwarte „eine umgehende Antwort darauf von Landrat Reuter und dem Osteroder Bürgermeister Becker“, erklärt Kosching.

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