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Camping kommt gut an

Bilanz der Platzbetreiber Camping kommt gut an

Camping ist im Kommen. Über steigende Gäste- und Übernachtungszahlen berichten Platzbetreiber in Dransfeld, Osterode und Seeburg. Ihre Beobachtung: Die Deutschen machen verstärkt Urlaub im eigenen Land. Bei den ausländischen Gästen bilden die Niederländer die größte Gruppe.

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Deborah Liemburg betreibt mit ihrem Mann den Campingplatz am Seeburger See.

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Das Frühjahr lief schlecht, aber während der Hauptsaison waren wir zu 100 Prozent ausgebucht“, berichtet Bernd Lesser vom Dransfelder Campingplatz Am Hohen Hagen. Fast 30 000 Übernachtungen haben er und Ehefrau Jutta Lesser 2016 gezählt. 2013 seien es noch 22 000 Übernachtungen gewesen. Mit vielen Einzelmaßnahmen versuchten sie die Anlage mit ihren 150 Ferien- und 150 Jahresplätzen attraktiv zu machen. Jetzt im Januar hätten sie zum Beispiel die Mehrfeldanlage unter Wasser gesetzt. Zum Schlittschuh-Laufen kommen auch Kinder aus dem Ort. Stark nachgefragt würden derzeit Sauna und Massageangebote. Seit 2016 begleitet er Gäste auf den Gaußturm. 280 Personen hätten die Aussicht bisher genossen, 34 Personen zwischen den Jahren. Den Eintritt von einem Euro führe er an die Stadt ab. „Im vergangenen Jahr hat unser Platz erneut fünf Sterne bekommen“, freut sich Lesser. Im September sei ihr Unternehmen mit dem Preis für Nachhaltigkeit im Reiseland Niedersachsen ausgezeichnet worden.

Erstmals 6000 Gäste im Jahr empfing der Campingplatz Eulenburg, der zwei Kilometer außerhalb von Osterode liegt. Die Zahl der Übernachtungen belief sich auf 16 400. „2007, als meine Frau und ich den Betrieb mit seinen 130 Plätzen übernahmen, waren es 1000 Gäste und 3000 Übernachtungen“, erinnert sich Inhaber Rolf Grönig. Zur Attraktivität trägt ein eigenes, kleines Schwimmbad bei. Im benachbarten Industriedenkmal Eulenburg, einer alten, in den 60er-Jahren aufgegebenen Textilfabrik, gebe es ein Bowlingzentrum und eine Töpferei. Unter den 70 Jahrescamper befänden sich vier Familien aus Göttingen.

Von einer „Super-Saison“ schwärmt Ralph Liemburg, der gemeinsam mit Ehefrau Deborah Liemburg den Campingplatz am Seeburger See betreibt. Innerhalb von drei Jahren hätten sie die Zahl der Übernachtungen mit seinen 105 Stellplätzen von 14.000 auf 25.000 gesteigert. 45 Prozent der Gäste seien wie er und seine Frau Niederländer. Im südlichen Niedersachsen ende das flache Land. Es sei aber noch nicht so bergig zum Radfahren. Das mache die Region für seine Landsleute attraktiv. Der Badesee sorge für zusätzliche Attraktivität. Göttingen, Duderstadt und Worbis mit seinem Bärenpark liegen in der Nähe, aber auch der Harz.

Als Ausgangspunkt für Harzausflüge nutzen Urlauber den Campingplatz am Blockhaus in Scharzfeld, einem Stadtteil von Herzberg. Vor drei Monaten hat Monika Hamme den Platz, zu dem ein Restaurant gehört, von der Stadt gepachtet. „Gastronomie ist mein Fach, Camping meint Hobby“, sagt sie. Derzeit bringe sie die Anlage gemeinsam mit der Stadt auf Vordermann. Erneuert werden sollten unter anderem die Sanitäranlagen. Bei den Gästen komme das nahe Waldschwimmbad gut an. 25 Dauercamper aus einem Umkreis von 350 Kilometern habe sie. Es gebe außerdem 20 Stellplätze für Urlauber.

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