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Christdemokraten im Kreis mit Generationenwechsel

Güntzler löst Noack als Parteivorsitzenden ab Christdemokraten im Kreis mit Generationenwechsel

Der CDU-Kreisverband hat nach 20 Jahren mit dem Göttinger Fritz Güntzler einen neuen Vorsitzenden. Der Kreisparteitag wählte den 44-jährigen Fraktionschef im Göttinger Stadtrat am Freitagabend in Lenglern mit 118 gegen 20 Stimmen zum Kreisparteichef. Der langjährige Vorsitzende Harald Noack (64) war nicht wieder angetreten, nachdem er eine Kandidatur lange offen gehalten hatte.

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CDU-Chef: Güntzler (links) kommt, Noack tritt ab.

Quelle: Heller

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören jetzt neben Güntzler mit Marlies Dornieden, Brigitte Eiselt, Vera Wucherpfennig, Angela Stammel, Birgit Hundeshagen und Dinah Stollwerck-Bauer gleich sechs Frauen an. Das dürfte nicht nur in Niedersachsen, sondern sogar in ganz Deutschland „einzigartig“ sein, merkte der niedersächsische Parteichef David McAllister in Lenglern an. „Frauen tun unserer Partei mehr als gut.“ Dass Noack sich durchaus auch „junge, erfolgreiche Frauen“ als Landratskandidatinnen der CDU für 2011 vorstellen kann, daraus macht der Fraktionsvorsitzende im Kreistag keinen Hehl.

Mehrheit im Kreistag

Zur sozialen Marktwirtschaft gehöre nicht nur der Markt alleine, sondern auch das Soziale, wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise zu sehen sei, sagte Güntzler. Die CDU habe bei Wahlen ein größeres Potential als 35 Prozent. „Wir brauchen auch 2011 eine Mehrheit im Kreistag.“ Die „bahnbrechende“ Zusammenarbeit zwischen CDU und Grünen im Kreistag funktioniere seit elf Jahren geräuschlos und habe als Pate für die Koalitionen in Hamburg und nun auch im Saarland gedient, sagte Noack.

Niedersachsen werde die geplanten Steuersenkungen unterstützen, auch wenn das für das Land 140 Millionen Euro Einnahmeausfälle im Jahr bedeute, kündigte McAllister an. Der Landesvorsitzende machte aber deutlich, dass weitere Vorhaben, insbesondere von der FDP, eng mit den Ländern abgestimmt werden müssten. „Die Liberalen können in Berlin beschließen, was sie wollen, sie müssen das dann aber auch bezahlen.“ Für den Zukunftsvertrag mit Hilfen für verschuldete Kommunen bei Fusionen werde das Kabinett am Dienstag grünes Licht geben, so McAllister. Die Debatte werde landesweit geführt wie in Duderstadt mit den Samtgemeinden.

Von Gerald Kräft

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