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Chronik von Erbsen geplant

Ortsrat bewilligt Zuschuss Chronik von Erbsen geplant

Zäh und schwierig haben sich im Ortsrat Erbsen die Verhandlungen über den Etat für das laufende Jahr gestaltet. Wie schon im vergangenen Jahr legten die neu in das Gremium eingezogene Wählergemeinschaft Pro Erbsen und die Koalition aus SPD und CDU zwei komplett unterschiedliche Ausgabelisten vor.

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Die St.-Vitus-Kirche in Erbsen: Für die Erstellung einer Chronik des Dorfes hat der Ortsrat nun einen Zuschuss bereitgestellt.

Quelle: Pförtner

Erbsen. 9900 Euro stehen dem Ortsrat in diesem Jahr zur Verfügung, dazu kämen ein Haushaltsrest von 2400 Euro und eine Stromrückzahlung in Höhe von 200 Euro, erklärte Ortsbürgermeisterin Margrit Wolter (SPD). Als große Ausgabe-Posten von den 12 500 Euro schlug die Koalition 1100 Euro für Stromkosten, 1000 Euro für die Pflege der Grünflächen und 1000 Euro für die Ausbesserung der Straßen vor. 4000 Euro sollten zudem an die Jagdgenossenschaft gehen. Diese wolle, so die Koalition, mit weiteren 10 000 Euro aus eigenen Mitteln eine Instandsetzung des Fehrlingser Weges in Angriff nehmen, von dem auch die Anlieger profitierten.

Doch Thorsten Hüne (Pro Erbsen) stellte sich gegen die Ausgabe. Alleine 40 Prozent des jährlichen Etats für diese Maßnahme aufzuwenden, sei zu viel, so Hüne. Als große Ausgaben schlug Pro Erbsen 1300 Euro für Stromkosten, 1000 Euro als Zuschuss für eine Chronik-Arbeitsgruppe, 1000 Euro für die Grünflächenpflege, 1000 Euro für Material zur Erstellung eines Info-Points, 1500 Euro für die Herrichtung des Weges zur Kirche, 1000 Euro für die Wiederherstellung des Wanderwegs „Alter Postweg“ sowie 2000 Euro für die Ausbesserung von Straßen und für kleinere Ausgaben vor. Während beim Plan der Koalition zunächst noch ein Rest in Höhe von 2500 Euro geblieben wäre, hatte Pro Erbsen das Budget damit nahezu komplett ausgeschöpft.

Koalition und Pro Erbsen einigten sich zunächst über die unstrittigen Punkte. Mit 1300 Euro für Stromkosten, 1000 Euro für Grünflächepflege und eine Reihe von kleineren Ausgaben wurde erst in zwei Abstimmungen über Ausgaben von insgesamt 5900 Euro beschlossen. Im Anschluss wurden weitere 1000 Euro als Zuschuss zur Erstellung einer Chronik von Erbsen gebilligt. Über mehr konnten sich die Parteien aber nicht einigen. So blieben am Ende noch knapp 6000 Euro vom Budget übrig.

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