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Containerkran am Güterverkehrszentrum fertig

Göttingen Containerkran am Güterverkehrszentrum fertig

Unübersehbar von der Güterbahnhofstraße aus: Der neue Containerkran für das Göttinger Güterverkehrszentrum (GVZ) steht bereits. Auch die drei Bahngleise und die Lastwagen-Auffahrtrampe darunter sind fertig. Doch bevor die Anlage in Betrieb geht, wird noch ein Jahr ins Land gehen.

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Seit kurzem fertig: der neue Containerkran des Göttinger Güterverkehrszentrums.

Quelle: Pförtner

Insgesamt investiert die Bahn-Tochter DB Netze sechs Millionen Euro in den Um- und Ausbau des Umschlagbahnhofs Göttingen. 2,8 Millionen Euro davon hat der neue Containerkram samt Zubehör gekostet. Ziel der Investitionen in das Göttinger GVZ sei es, das bisherige Umschlagsvolumen von 24 000 Ladeeinheiten auf die für das Jahr 2015 prognostizierten 36 800 Ladeeinheiten und damit um mehr als 50 Prozent zu erhöhen, erklärt DB-Netz-Sprecherin Diana Scharl. Um dies zu erreichen, werde der Umschlagbereich in Richtung Autobahn verlängert, so dass dort auf einer Länge von 266 Metern Züge und Lastwagen per Kran be- und entladen werden können.
Drei Gleise, eine LKW-Spur
Unter dem neu errichteten Kran laufen bereits jetzt drei Lade- und Abstellgleise entlang. Die Gesamtinbetriebnahme der neuen Anlage ist weiterhin für Dezember 2010 vorgesehen. Dabei liegen die bisherigen Um- und Erweiterungsarbeiten im Plan. Der Betrieb des Göttinger Umschlagterminals obliegt allerdings nicht der DB Netze Fahrweg selbst, sondern ihrer Tochterfirma Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS), deren Firmenzeichen auch auf dem neuen Kran prangt. Trotz der Wirtschaftskrise hält die Bahn weiterhin auch an ihren Plänen für Göttingen fest, weil das Unternehmen damit rechnet, dass der Güterverkehr auf der Schiene langfristig zunehmend wird – auch aus Gründen des Umweltschutzes.
Das Göttinger GVZ als Schnittstelle zwischen den Güterverkehrsträgern Straße und Schiene ging im Mai 2007 mit einer gut 9000 Quadratmeter großen Logistikhalle in Betrieb. In einem zweiten Bauabschnitt soll der Umschlagplatz im Norden mit zwei Verkehrskreiseln an die Bundestraße 27 angebunden werden. Davon erhofft sich die Göttinger Stadtverwaltung als Nebeneffekt auch eine bessere Anbindung des Gewerbegebietes Lutteranger-Nord. Hauptumschlaggüter in Göttingen sind derzeit Aluminiumrollen.

Von Matthias Heinzel

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