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Ab Mittwoch schwarzer Bildschirm

Fernsehempfang Ab Mittwoch schwarzer Bildschirm

Für diejenigen TV-Zuschauer in der Region, die das terrestrische Antennenfernsehen DVB-T nutzen, bleibt der Bildschirm ab Mittwoch, 8. November, dunkel: Dann wird der Sendebetrieb auf die leistungsfähigere Nachfolgertechnik DVB-T2 umgeschaltet, mit dem Programme in High Definition-Qualität (HD) empfangen werden können.

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Selbst uralte VHF-Dachantennen reichen für DVB-T2 aus.

Quelle: Maury Markowitz

Göttingen. Die Umstellung betrifft den Bereich Göttingen-Hann. Münden-Uslar-Einbeck-Osterode am Harz und Duderstadt. Sehr viele DVB-T-fähige TV-Geräte und -Receiver sind nicht in der Lage, die Signale der Nachfolgetechnik zu empfangen. Für diese Geräte muss Ersatz angeschafft werden – entweder ein DVB-T2-fähiger Receiver oder gleich ein neues Fernsehgerät, gekennzeichnet mit dem rechteckigen grünen DVB-T2-HD-Symbol. Die neuen Geräte müssen die Videocodierung HEVC/H.265 und die Audiocodierung HE-AAC unterstützen, erklärt der NDR. Wer bereits jetzt über solche Geräte verfügt, muss nach der Umstellung am Mittwoch einen Sendersuchlauf vornehmen.

Konnte das bisherige DVB-T-Signal empfangen werden, ist keine neue Antenne notwendig. Wer jedoch das terrestrische Antennenfernsehen neu nutzen will, benötigt eine Antenne für den UHF-Bereich. Welche Antennenart, richtet sich nach dem Abstand des individuellen Empfangsortes zum Sender und dessen Sendeleistung. In Sendernähe kann bereits eine kleine, passive oder aktive Zimmerantenne ausreichen, informiert der NDR. In größerer Entfernung kommen Außen- und bei noch größerem Abstand Dachantennen zum Einsatz. Für einen guten Empfang spielt außerdem die richtige Ausrichtung und Polarisation (horizontal/vertikal) der Antenne eine wichtige Rolle.

Ist die entsprechende Technik vorhanden, können in der Region folgende Programme in HD-Qualität kostenlos empfangen werden:

ARD

NDR Fernsehen

Arte

Phoenix

BR Fernsehen

Tagesschau 24

One

MDR Fernsehen

WDR Fernsehen

ZDF

ZDFneo

ZDFinfo

3sat

HR Fernsehen

KiKa

Im Gegensatz zum DVB-T-Empfang sollen bei DVB-T2 Privatsender empfangen werden können. Diese Programme sind jedoch kostenpflichtig und werden verschlüsselt durch den Plattformbetreiber Media Broadcast unter dem Markennamen Freenet TV angeboten. Für den Empfang ist eine entsprechende Karte oder ein USB-Stick notwendig, die in TV-Gerät oder Receiver passen. Das Programmpaket kostet monatlich 5,75 Euro.

Ist die entsprechende Technik vorhanden, können in der Region folgende Programme in HD-Qualität empfangen werden:

RTL

Sat.1

Pro7

VOX

RTL II

Kabel Eins

Super RTL

N24

n-tv

sport1

DMAX

Eurosport

RTL Nitro

Sixx

SAT.1 Gold

Pro7 MAXX

Ab wann das Privat-Paket für den Raum Göttingen angeboten wird, ist derzeit noch unklar. Am wahrscheinlichsten ist ein Start im Frühjahr 2019. Die ersten drei Monate werden in jedem Fall kostenlos sein.

Das terrestrische Antennen-Fernsehen wird derzeit von etwa zehn Prozent aller Fernsehzuschauer genutzt. Zuschauer, die ihre Programme über Kabel oder eine Satellitenanlage empfangen, sind von den Änderungen und Umstellungen nicht betroffen und benötigen auch keine neue Technik. Zumindest vorerst nicht.

Von Matthias Heinzel

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