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„Das Pfund Fachwerk“ touristisch vermarkten

Deutsche Fachwerkstädte „Das Pfund Fachwerk“ touristisch vermarkten

„Willkommen im Kreise der 150“ beglückwünschte „Fachwerkpapst“ Professor Manfred Gernerden Bürgermeister des Flecken Nörten-Hardenberg., Frank Priebe.

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Ratskeller: Nörten-Hardenberg will künftig das Fachwerk-Kapital für die Menschen nutzbar machen.

Quelle: Hinzmann

Nörten-Hardenberg ist mit Beginn dieses Jahres als offizielles Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte (Arge) aufgenommen worden. Im Rahmen der Tagung „Fachwerk macht Schule“ im Hardenberg Ratskeller hat Gerner die Urkunde übergeben. Voraussetzungen für die Aufnahme sind ein deutlich sichtbarer Fachwerkbestand und die Zustimmung des Landeskonservators, erklärte Gerner.

Die Arge wurde 1975 im Europäischen Jahr des Denkmalschutzes in Hessen und Niedersachsen von 50 Mitgliedsstädten gegründet. Heute zählt sie laut Gerner rund 150 Mitgliedsstädte von Stade im Norden bis Meersburg am Bodensee im Süden. „Wir vertreten etwa 300 000 Fachwerkhausbesitzer“ sagt Gerner als geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Rund 2,4 Millionen Fachwerkgebäude gebe es in Deutschland. Im Rahmen von Fachwerktriennalen im dreijährigen Rhythmus setzen sich die Mitgliedsstädte mit den Folgen des demografischen Wandels auseinander. 2012 werden auch Nörten und Osterode dabei sein.

Nicht nur mit dem Regionalmanagement Harzweserland des Landkreises Northeim, sondern auch mit den Landkreisen Göttingen und Osterode will Nörten-Hardenberg zusammenarbeiten. Die Tagung „Fachwerk macht Schule“ mit 60 Teilnehmern sieht Priebe als Auftakt für Folgeseminare. Laut Priebe soll Nörten Fachwerkzentrum werden, eine kompetente Anlaufstelle für alle die Fachwerk sanieren und erhalten wollen. Der Bürgermeister möchte „das Pfund Fachwerk“ auch touristisch vermarkten. In südniedersächsischen Orten sei Fachwerk „ein außergewöhnliches Kapital“, bekräftigte Gerner. Nun gelte es, dieses Kapital für die Menschen heute nutzbar zu machen. Einen Anfang habe man in Nörten schon mit dem Heimathaus und dem Fachwerklehrpfad gemacht, ergänzte Gerhard Jungeheim vom Heimat- und Geschichtsverein Nörten. Im Rahmen der Städtebauförderung ist laut Priebe noch einiges möglich. In einem Workshop am Freitag, 18. Februar, im Sitzungssaal des Nörtener Rathauses soll die Nörten-Hardenberger Erklärung vom Fachwerktag 2010 konkreter gefasst werden. Die genannten Ziele reichen von einer verstärkten Identifikation mit dem Fachwerk-Bestand über den Aufbau eines interkommunalen Projekts zum Thema Fachwerk bis zur Entwicklung von Image-Kampagnen und Marketingstrategien. Der zweite südniedersächsische Fachwerktag ist am 7. Oktober in Osterode vorgesehen.

Von Ute Lawrenz

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