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Das längste Lied der Welt und Gardetänze zum Elfjährigen

Narren-Gilde Dransfeld Das längste Lied der Welt und Gardetänze zum Elfjährigen

Sie wirft ihre Beine in die Luft, jodelt und melkt voller Inbrunst einen Esel: das Dörchen. „Ich bin nett, ehrlich und häss- ähhh häuslich“, beginnt die zwei Meter große und zwei Zentner schwere Blondine ihre Bühnennummer.

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Mitsingen und Mitklatschen: Ohne Kostümierung kommt niemand in die Stadthalle Dransfeld.

Quelle: PH

Das Publikum johlt über die karnevalstypischen derben Zoten des Dörchens, das in diesem Outfit bei einer Reise der Narren Gilde Dransfeld durch Düsseldorf gelaufen ist. „Natürlich ist Karneval im Rheinland was ganz anderes als hier“, erklärt der gebürtige Bonner und Pressewart des Vereins, Heinz Burgunder. Aber auch in Dransfeld mache es viel Spaß – so wie auf dieser Jubiläumsfeier zum elfjährigen Bestehen. Fröhlich berichtet er, dass durch drei Neuzugänge die Tanzgarde wieder ins Leben gerufen werden konnte. Die „Magic Ladys“ sind dadurch zu siebt und können eine Tanzshow präsentieren. „Ich bin vor einem Auftritt aufgeregt, aber wenn ich auf der Bühne stehe, ist das weg“, sagt die Trainerin und Tänzerin Jennifer Ruschinski, die seit der Gründung der Narren-Gilde in den Tanzgruppen des Verein ist.

Unter den etwa 200 Gästen sind zwanzig behinderte Mitarbeiter der Göttinger Werkstätten. Sie stellen Lieder passend zu europäischen Ländern – wie „Griechischer Wein“ oder „Zwei kleine Italiener“ – vor und spielen landestypisch verkleidet eine Szene zur Musik.Die Belohnung für ihr Engagement folgt sofort: Sie bekommen einen Karnevalsorden verliehen, was ihnen sichtlich Freude bereitet.

Von Michael Kerzel

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