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Schüler-Ticket, mehr Polizei und schnelles Netz

Was die Kandidaten umsetzen wollen Schüler-Ticket, mehr Polizei und schnelles Netz

Am 15. Oktober wird ein neuer Landtag gewählt. 36 Kandidaten treten in fünf Wahlkreisen in der Region an. Wir haben gefragt, was sie als erstes umsetzen wollen. Hier die auf Twitter-Länge reduzierten Antworten zu den Themen: 1. Schulpolitik. 2. Innere Sicherheit. 3. Digitalisierung.

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Bildung: Gesamtschule oder Gymnasium?

Quelle: dpa-Zentralbild

Göttingen. So haben die Kandidaten geantwortet:

Die Kandidaten im Wahlkreis 17, Göttingen Stadt:

Ludwig Theuvsen (CDU):

1. Umsetzung der von der CDU gegebenen Unterrichtsgarantie: Unterrichtsausfall wird nicht länger hingenommen, das Chaos an unseren Schulen beendet.

2. 3000 neue Polizeibeamte für Niedersachsen. Die Menschen müssen sich wieder überall sicher fühlen können. Speziell in den eigenen vier Wänden.

3. Bereitstellung von 1 Mrd. Euro zusätzlich zum Bundesförderprogramm in der kommenden Wahlperiode zur schnellstmöglichen Schließung der Breitbandlücken.

Gabriele Andretta (SPD):

1. Schulwege sind Bildungswege. Wir wollen die kostenlose Schülerbeförderung und werden das Schüler-Ticket auch für die 11., 12. und 13. Klassen bereitstellen.

2. Wohnungseinbrüche verletzen das Sicherheitsgefühl der Bürger. Prävention finanziell unterstützen, länderübergreifende Polizeikooperation ausbauen.

3. Wir starten eine Digitalisierungsoffensive für Schulen: 1/3 der VW-Dividenden sollen in den Niedersachsen-Fonds für Bildung investiert werden.

Stefan Wenzel (Grüne):

1. Noch mehr Sozialarbeiter an die Schulen incl. der Gymnasien, um Kindern mit Handicaps alle Chancen zu geben.

2. Klare Kante gegen Rassismus, Nachbarschaften stärken, Polizei gut ausbilden.

3. Einen Rechtsanspruch auf gute Breitbandversorgung durchsetzen, damit die Dörfer nicht abgehängt werden.

Felicitas Oldenburg (FDP):

Für Sozialarbeiter in allen Schulen und mehr Förderschullehrer würde ich sorgen, die Förderschulschließung aufheben und Gymnasien stärken.

Innere Sicherheit steigt mit mehr gut bezahlten Polizisten, nicht Videoüberwachung, also will ich Stellen schaffen und Aufstiege erleichtern.

Digitale Ausstattung für Schulen/Hochschulen samt Fortbildung würde ich aus Landesmitteln und schnelles Internet flächendeckend ermöglichen.

Eckhard Fascher (Die Linke):

Die Integrierte Gesamtschule muss Regelschule werden mit neuen IGS in Göttingen und Münden sowie eine öffentliche IGS Duderstadt.

Wir brauchen Bürgerpolizei mit wieder mehr Kontaktbereichsbeamten. Verfassungsschutz und BFE-Einheiten sind aufzulösen, Waffengesetze zu verschärfen.

Schnellstmögliche Breitbandausbau in der Fläche durch öffentliche Unternehmen und die Einrichtung von WLAN-Hotspots auch auf dem Land.

Christian Prachar (Die Partei):

Bildung muss gratis sein, aber nicht umsonst. Zudem gilt: Bedingungsloses Mindesthirn für alle! Und Französisch nur noch im Schlafzimmer.

2. Ein herbstlicher Spaziergang durch die Natur führt zu Ausgeglichenheit und verschafft einem so Ruhe und innere Sicherheit.

3. Ich stehe für einen flächendeckenden Breitbandausbau. Hinsichtlich Planung und Kosten verweise ich auf den dafür zuständigen Ausschuss.

Die Kandidaten im Wahlkreis 16, Göttingen /Münden:

Harm Adam (CDU):

1. Unterrichtsgarantie, Einstellungsgarantie für Lehramtsstudenten, mehr Verwaltungskräfte und Sozialassistenten, Förderschule Lernen bleibt.

2. In 5 Jahren 3000 zusätzliche Polizisten, zu deren Entlastung mehr Verwaltungskräfte und sofort 250 neue Richter und Staatsanwälte.

3. 1 Milliarde € bis 2020 für Landeszuschüsse für gigabitfähige Glasfaser gerade für Schulen und im ländlichen Raum, öffentliches WLAN anbieten.

Gerd Hujahn (SPD):

1. Unterstützung des weiteren Ausbaus von Ganztagsschulen und schulischer Sozialarbeit, um Kindern eine bestmögliche Startchance ins Berufsleben zu ermöglichen.

2. Ausbau der polizeilichen Präsenz und Erhöhung der Anzahl von Kontaktbeamten durch Bildung einer Polizeiinspektion Südniedersachsen.

3. Unterstützung der Bemühungen des LK Göttingen, welcher im August den Förderbescheid vom Bund erhalten hat, um das schnelle Internet zeitnah einführen zu können.

Petra Jaeckel (Grüne):

1. Sicherstellung der Unterrichtsversorgung, Aufstockung der Bezahlung der Grundschullehrkräfte und mehr pädagogische Fachkräfte im Ganztag.

2. Die Zahl der Kontaktbeamten erhöhen, da sie Schulwege sichern, Kindergärten, Schulen und Seniorenheime beraten oder Maßnahmen zum Einbrecherschutz aufzeigen.

3. Breitbandausbau in der Fläche, WLAN in öffentlichen Gebäuden, Datenschutz stärken.

Annette Apel (FDP):

1. Im Landtag würde ich mich für Schulen in Vielfalt ohne Zwangsinklusion und kostenfreie Schülerbeförderung für über 18jährige einsetzen.

2. Innere Sicherheit verlangt eine Ausbildungsoffensive für Polizisten und moderne Ausstattung, dafür würde ich mich im Landtag stark machen.

3. Der ländliche Raum braucht dringend schnellen und unbürokratischen Glasfaserausbau, um attraktiv zu bleiben, dafür stehe ich.

Joachim Bons (Die Linke):

1. Um allen Kindern möglichst gleiche Chancen zu geben, würde ich mich für den Ausbau Integrierter Gesamtschulen einsetzen, konkret in Hann. Münden und Dransfeld.

2. Eine Initiative für mehr gut ausgebildetes Personal, um im öffentlichen Raum die Sicherheit der Menschen zu verbessern, und für strengere Waffengesetze.

3. Sofortige Initiative zum Ausbau des Internetzugangs in der Fläche und Einrichtung von WLAN-Hotspots – auch auf dem Land – in Kooperation mit den Kommunen.

Karsten Beuermann (Freie Wähler):

1. Förderschulen stärken für eine gerechte Versorgung auch im ländlichen Bereich, freiwillige Inklusion, freie Schulwahl auch für Eltern von Kindern mit Behinderung.

2. Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungskräfte die sich zur Aufrechterhaltung der Sicherheit besonderen Gefährdungen aussetzen, verdienen besonderen Schutz.

3. Schnelles Internet durch Aufstockung des Breitbandförderprogramm des Bundes und Erhöhung des Fördersatz. Ziel ist ein Glasfaseranschluss in jedem Haushalt.

Heinz Wilhelm Ernst Doil (LKR):

1. Ich unterstütze das dreigliedrige Schulsystems, den Ausbau der Förderschulen, den Erhalt der örtlichen Grundschulen und ein durchdachtes Inklusionskonzept.

2. Der ländliche Raum muss personell wieder bedacht werden, auch kann der mittlere Polizeidienst wieder aufgebaut werden.

3. Bei der Digitalisierung werde ich mich dafür einsetzten, dass die Kanzlerin beim Wort genommen wird und Geld für den Ausbau an die Länder und Kommunen fließt.

Die Kandidaten im Wahlkreis 12, Osterode:

Almut Mackensen (Grüne):

1. Die Verbesserung des Arbeitsplatzes Schule, nach vielen Überlastungshinweisen ist dazu bereits ein Expertengremium eingesetzt.

2. Weiterhin mehr und auch gut bezahltes und ausgebildetes Personal, sowie bessere technische Ausstattung der Polizei statt mehr Überwachung.

3. Tempo machen beim Breitbandausbau für den ländlichen Raum als Voraussetzung für Teilhabe und Transparenz in unserer Gesellschaft.

Heiko Denk (FDP):

1. Wir benötigen die weltbeste Bildung für jedes Kind. Vom beitragsfreien Kindergarten über Wahlmöglichkeit für Eltern von I-Kindern bis hin zu ausreichend Personal.

2. Geltendes Recht muss vom Staat wieder konsequent angewandt werden. Die Ausstattung für Polizei und Justiz muss zeitgemäß sein. Sicherheit und Ordnung haben höchste Priorität.

3. Digitale Themen müssen in einem neu zu schaffenden Ministerium gebündelt, umgesetzt und bearbeitet werden. Es ist an der Zeit, dass wir mehr dafür tun.

Edgar Schu (Die Linken):

1. Gesetzlich regeln, dass IGS in Niedersachsen Regelschule wird. Der beste Weg, damit Herkunft weniger über den Bildungsabschluss entscheidet.

2. Waffengesetze verschärfen. BFE-Einheiten abschaffen. Allgemeine Kennzeichnungspflicht für die Polizei einführen.

3. Breitbandausbau in der Fläche durch öffentliche Hand. Bei privaten Unternehmen würde Gefahr bestehen, dass sie nur Rosinen heraus picken.

Von Britta Bielefeld

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