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Datenschutz statt Spielerei

Kommentar Datenschutz statt Spielerei

Bis heute ist nicht klar, warum Google riesige Summen Geld in sein Street-View-Projekt steckt. Dahinter dürften handfeste kommerzielle Interessen stehen – aber kaum der harmlose Wunsch, an jedem Computer die Spielerei virtueller Streifzüge zu ermöglichen.

Mit meinen eigenen Daten bin ich ausgesprochen knauserig. Daher werde ich weder mit nervenden Werbeanrufen belästigt, noch quillt mein Briefkasten mit gedruckter Werbung über. Die Zahl der Spam-Mitteilungen bei meinem E-Mail-Konto hält sich in sehr überschaubaren Grenzen.
Ich möchte, dass das so bleibt. Weil ich keine Lust habe, meine Zeit mit der Beseitigung von Werbemüll zu verplempern oder Unternehmen Persönlichkeitsprofile zu liefern. Auf die Street-View-Spielwiese, bei der eine Verknüpfung mit Adressdaten nicht ausgeschlossen ist, kann ich dabei locker verzichten. Datenschutz heißt auch, dem Recht des Bürgers auf Verhinderung einer weltweiten Veröffentlichung seiner Wohnsituation Vorrang zu geben.

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Datenschutz des Einzelnen hat Vorrang

In Mehrfamilienhäusern, Wohnblocks oder anderen größeren Vielparteien-Wohnanlagen könnte das Google-Street-View-Projekt zu Unfrieden unter den Bewohnern führen. Wenn nur ein einziger Mieter die Unkenntlichmachung des von ihm bewohnten Gebäudes beantragt, wird das gesamte Gebäude verpixelt – gleichgültig, wie groß das Gebäude ist oder ob alle anderen Bewohner ihre Wohnung gern in Google Street View wiederfinden möchten.

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