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Landesstraße nach Erdrutsch gesperrt

Dauerregen und die Folgen Landesstraße nach Erdrutsch gesperrt

Überflutete Straßen, abgerutschte Hänge, entwurzelte Bäume: Der Dauerregen hat in Südniedersachsen schwere Schäden angerichtet. Einige Straßen werden auch in den nächsten Tagen noch gesperrt bleiben müssen. Der Überblick.

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Erdrutsch auf die L561 zwischen Hemeln und Gimte.

Quelle: Richter

Göttingen:

Landkreis. Der Sandweg in Göttingen ist weiterhin dicht. Auch die Flüthe hatte sich von einem Rinnsal zum Fluss verwandelt – kein Durchkommen für Fahrzeuge. Der Pegel der Leine erreichte in der Nacht zu Mittwoch mit 2,36 Meter seinen Höchststand. Wie lange der Sandweg noch gesperrt bleiben muss, ist derzeit nach Angaben der Stadtverwaltung noch unklar.

Dransfeld

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Land unter auch im Entsorgungszentrum Königsbühl, das bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Die Zufahrt zur Bauabfallverwertungsanlage und zum Bioenergiezentrum ist wegen des hohen Pegelstandes der Leine derzeit nicht möglich, teilen die Göttinger Entsorgungsbetriebe mit. Weitere Infos unter Telefon 0551/4005400.

Hann-Münden:

Wegen eines heftigen Erdrutsches ist die Landesstraße 561 zwischen Hann. Münden und Hemeln an der Weser voll gesperrt. Eine Umleitung soll noch eingerichtet werden. Diese führt nach Angaben der Stadtveraltung „leider“ nur weiträumig an der Sperrung vorbei. Die Aufräumarbeiten seien sehr aufwendig, sagte Martin Böhmer von der Mündener Stadtverwaltung: „Das sieht schlimm aus, da sind fette Felsbrocken mit runtergekommen.“ Wann die Sperrung wieder aufgehoben werden kann, sei daher noch völlig unklar. Ebenso ist die Verbindungsstraße zwischen der Landesstraße 561 (Gut Eichhof) und Volkmarshausen gesperrt. Grund: Schlamm und Wasser eines benachbarten Hangs hatten die Straße überspült.

Die Pegel an Weser, Fulda und Werra lagen am Mittwoch allesamt noch im grünen Bereich – bei mit Ausnahme der Fulda steigender Tendenz. Eine Gefahr größerer Überschwemmungen durch die Flüsse bestehe derzeit aber nicht, teilte die Stadtverwaltung mit. Allerdings könnten Gräben und Bachläufe über die Ufer treten. Der Fähranleger in Hemeln wurde ebenfalls geschlossen. Fährmann Reinhard Bolte machte am Mittwochnachmittag wegen des hohen Wasserstands der Weser früher Feierabend als sonst.

Bovenden:

Nach einem Unfall war die B446 zwischen Reyershausen und Rodetal am Mittwoch zwischenzeitlich voll gesperrt. Nach Angaben der Feuerwehr war ein Lkw von Nörten-Hardenberg in Richtung Reyershausen unterwegs, als plötzlich eine große Buche auf die Straße fiel. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte mit seinem Lastwagen gegen den Baum. Zum Glück, so die Feuerwehr, sei er unverletzt geblieben. Die Ortsfeuerwehren Reyershausen, Billingshausen und Bovenden waren im Einsatz. Der Lkw musste abgeschleppt werden.

Die Straße Rauschenwasser im Ortsteil Bovenden wurde vorsorglich gesperrt. Hier drohte der Bach, die Fahrbahn zu überspülen, wie die Feuerwehr Bovenden mitteilte.

Hemeln/Veckerhagen: Situation im Bereich der Fähre Veckerhagen.

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Adelebsen:

In Adelebsen wurde ein Abschnitt von Offenser Straße bis Untere Straße gesperrt. Dort drohten wegen eines Erdrutsches Steinbrocken von einer Mauer auf die Straße zu stürzen. Wie lange die Sperrung andauert, ist unklar.

Northeim:

Im Landkreis Northeim sind am Mittwoch zahlreiche Straßen wegen des Hochwassers gesperrt worden. Betroffen waren unter anderem die L572 zwischen Northeim und Hollenstedt und die L592 zwischen Billerbeck und Ippensen. Auch bei Echte, Düderode und Willershausen waren Straßen betroffen. In Bad Gandersheim wurde Anwohnern empfohlen, keine Fahrzeuge in der Kernstadt abzustellen. Die Polizei Einbeck teilte am Mittwoch mit, dass folgende Straßen Straßen gesperrt werden mussten: K 527 zwischen Wenzen und Hallensen; K 657 zwischen Brunsen und Stroit; K 504 zwischen Eilensen und Krimmensen; K 510 zwischen Pinkler und Einbeck;  Verbindungsweg Holtensen – Juliusmühle; Stadt Einbeck, Reinserturmweg zwischen Klein Varlenkamp und Bismarckstraße. Die Behörden konnten am Mittwoch keine gesicherten Angaben dazu machen, wann welche Sperrung aufgehoben wird.

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Nächtlicher Einsatz in Westerode.

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