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Debatte mit Politikern: Betreuungsgeld oder mehr Kita-Personal?

Am Mittwoch Debatte mit Politikern: Betreuungsgeld oder mehr Kita-Personal?

„Mehr Personal oder kleinere Gruppen schaffen erträgliche Arbeitsbedingungen und sind gut für unsere Kinder.“ Das ist die Grundforderung einer neuen landesweiten Volksinitiative für gute Kindertagesstätten, die auch von einer Göttinger Gruppe unterstützt wird. Am Mittwoch organisiert sie eine Diskussionsrunde mit Landtagskandidaten zur Frage: „Betreuungsgeld oder mehr Kita-Personal?“

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Allein in Göttingen hat die Initiative bisher mehr als 1120 Unterschriften für einen besseren Betreuungsschlüssel in niedersächsischen Kitas gesammelt.

Seit September ist die Volksinitiative offiziell aktiv. Sie will mit ihrer Unterschriftenkampagne eine Änderung des Kindertagesstättengesetzes erreichen. Kernpunkt dabei: mehr Personal, damit Kinder in Krippen, Kitas und im Hort besser betreut werden. Zurzeit würden in der Regel 25 Kinder einer Kita-Gruppe von zwei Erzieherinnen betreut. „Das sind pro Stunde höchstens drei Minuten für jedes Kind“, erklärt Werner Massow, Sprecher der Göttinger Kita-Volksinitiative. Und: Ab August habe bundesweit jedes Kind  unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Gerade für diese Altersgruppe seien bisher viel zu wenig Fachkräfte vorgesehen.

Diskussion in Martins-Kirche

Die Forderung der Kita-Volksinitiative: in Krippen ein Erzieher für drei Kleinstkinder beziehungsweise vier Kinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren; in Kitas und Horteinrichtungen je ein Erzieher für sieben bis acht Kinder ab drei Jahren. Ob es sinnvoller ist, das Kita-Personal zu stärken oder mit dem umstrittenenen Betreuungsgeld Eltern zu stützen, diskutiert die Initiative am Mittwoch ab 19 Uhr in der Martins-Kirche in der Mitteldorfstraße 3 mit den Landtagskandidaten von SPD, CDU, Grünen, FDP und Linken im Wahlkreis 17/Göttingen Stadt.

kita-volksinitiative.de

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„Da gibt es einen Aufstand“

Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kinder ab einem Jahr, der ab August gilt, scheint der Göttinger Stadtverwaltung zunehmend Kopfzerbrechen zu bereiten. Mindestens 230 Plätze werden zum Stichtag fehlen, eine Klagewelle droht. Daher verhandelt die Stadt derzeit mit den freien Trägern einen neuen Leistungs- und Budgetvertrag.

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