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Debatte um Bauplätze im Westen von Lemshausen

Ortsrat ist sich uneins Debatte um Bauplätze im Westen von Lemshausen

In Lemshausen sollen vier neue Bauplätze entstehen. Darauf hat sich laut Ortsbürgermeister Friedrich-Wilhelm Brandt von Lindau (SPD) der Ortsrat nach intensiver, aber „relativ sachlicher“ Diskussion mehrheitlich geeinigt. Intensiv deswegen, weil es eine Debatte darüber gab, wo die Bauplätze entstehen sollen.

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Im Westen des Ortes: Auf dieser Fläche sollen vorerst vier neue Bauplätze entstehen, auch wenn sich der Ortsrat nicht einig ist.

Quelle: Pförtner

Lemshausen. Denn ursprünglich, so Brandt von Lindau, hatte der Ortsrat entschieden, das Baugebiet westlich der Kreisstraße 31 auszuweisen.

Das aber sei abgelehnt worden. Stattdessen habe die Rosdorfer kommunale Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (KGE) darauf gepocht, die Bauplätze westlich der Straße Am Büh im Westen der Ortschaft anzulegen. Die KGE besitzt diese Fläche bereits.

Dieses Vorgehen sei vor allem von den CDU-Ortsratspolitikern Björn Senhen und Jürgen Alrutz kritisiert worden, so Brandt von Lindau. Doch auch die SPD hätte das Baugebiet lieber westlich der K 31 gesehen, lässt der Ortsbürgermeister durchblicken. „Wenn wir uns jetzt aber nicht für das andere entschieden hätten, dann hätte es wahrscheinlich gar kein Baugebiet mehr für Lemshausen gegeben.“

Die Chance wäre vertan gewesen, „sich weiterzuentwickeln und vielleicht auch neue Bürger ins Dorf zu bekommen“. Also habe die SPD als stärkste Kraft im Ortsrat schließlich zugestimmt.

Erhöhung des Wasserdrucks

Das auch deshalb, sagt Brandt von Lindau, weil er sich von der Entscheidung nebenbei eine Erhöhung des Wasserdrucks im Ort verspreche. Dann könne vielleicht nicht nur den Bewohnern des Oberdorfes, sondern auch den Bewohnern des Altdorfes geholfen werden. Denn aus beiden Bereichen gebe es immer wieder Beschwerden über den schwachen Wasserdruck.

Auch aus brandschutztechnischer Sicht sei es ratsam, den Wasserdruck zum Beispiel in der Straße Im Dorfe zu erhöhen. Dort habe die Feuerwehr schon einmal Schwierigkeiten bei einem Einsatz gehabt.

Probleme in Sachen Baugebiet könnte es nur noch geben, wenn sich die Feldmarkinteressentenschaft quer stellte. Der gehöre ein Teil des Feldweges, den die KGE für die neuen Bauplätze benötige, sagt Brandt von Lindau. Gespräche seien aber schon vereinbart.

Vereinbart hat der Ortsrat auch, Vereine aus seinen Mitteln zu unterstützen: Demnach gehen jeweils 100 Euro an den Schützenverein und die Feuerwehr. 400 Euro erhält der Feuerwehrverein für Fliesen für den Anbau des Dorfgemeinschaftshauses.

Das ist zwar erst vier Jahre alt und hat damals 220 000 Euro gekostet. Es habe allerdings ein Abstellraum gefehlt, sagt Brandt von Lindau. Den habe man nun mit vielen Helfern und Spenden aus dem Dorf selbst angebaut. Kostenpunkt: rund 15 000 Euro. Der Raum sei so gut wie fertig.

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