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Kreisschau des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Den Genpool pflegen

Schwierig war die Aufgabe der Jury bei der Kreisschau des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter am Wochenende in Holtensen: Aus 417 gemeldeten Tieren, eines schöner als das andere, mussten die Juroren die Sieger auswählen.

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Schwierig war die Aufgabe der Jury bei der Kreisschau des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter am Wochenende in Holtensen: Aus 417 gemeldeten Tieren, eines schöner als das andere, mussten die Juroren die Sieger auswählen.

Quelle: CR

Holtensen. „Die Kaninchen“, sagt Ullrich Schneemann, Vorsitzender des Kreisverbandes, „sind im Laufe der vergangenen Jahrzehnte immer kleiner geworden.“ Der Grund: Früher hätte Kaninchen in erster Linie als Fleischlieferanten gedient. Später, erläutert Schneemann weiter, habe sich die Kaninchenzucht immer mehr zur Liebhaberei entwickelt. Und schwere Tiere fressen mehr, benötigen mehr Platz und auch mehr Pflege.

Daher, meint Uwe Barke, Ausstellungsleiter und Vizechef des Kreisverbandes, werden große Rassen seltener. Zum Beispiel das allseits bekannte Angorakaninchen. Das hat noch zwei weitere Probleme: Zum einen ist die Fellpflege sehr aufwendig. Zum anderen sind die Zeiten, als sich die Angora-Wolle noch zu gutem Geld machen ließ, vorbei: „Heute kommt das alles billig aus China“, bedauert Barke.

Zwischen einem und fünf Kilogramm wiegen die Kaninchen, die am Wochenende in der Holtenser Mehrzweckhalle am Sportplatz ausgestellt wurden. Einerseits freuen sich die Züchter über die vielen neuen Rassen, die solche Kaninchenschauen interessanter machen. Die Kehrseite: „Die alten Haustierrassen werden vernachlässigt“, meint Barke. „Wenn die einmal aus dem Genpool verschwunden sind, gibt es sie nie mehr wieder.“

Ausstellungleiter Barke hatte den besten Rammler gezüchtet – einen Kleinsilber schwarz, der es auf 98 Punkte brachte. Beste Häsin der Schau wurde die Weiß Rexe von Peter Grabis, die es auf 97,5 Punkte brachte. Barle stellte mit 389,5 Punkten auch die beste Zuchtgruppe der Schau vor den Zwergwiddern weiß von Daniel Ott mit 388 Punkten.

Auch die Jugendgruppe stellte Sieger. Die beste Zuchtgruppe stellte hier Jennifer Hübner, die Tiere der Rasse Perlfeh gemeldet hatte. Mit der gleichen Punktzahl von 386 auf den zweiten Plätzen: die weiße Kleinwidder-Gruppe von Tina Spieß und die Satin-Elfenbein-Gruppe von Gisela Johanna Peschke. Den besten Rammler der Jugend mit 97 Punkten hatte Jonas Luig angemeldet, die beste Häsin stammt wiederum von Gisela Johanna Peschke.

Vereinsmeister wurde F26 Dransfeld mit 967,5 Punkten. Es folgen F320 Dassel mit 967 und F146 Duderstadt mit 966 Punkten. Die nächste große Herausforderung ist die Landesschau am ersten Wochenende im Januar in Nieburg: Dort werden um die 3000 Kaninchen gezeigt, erwartet Vereinschef Schneemann.

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