Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Der ZOB in Göttingen soll für 150 000 Euro umgestaltet werden

Stopp für Fernbusse Der ZOB in Göttingen soll für 150 000 Euro umgestaltet werden

Durch Umbauten und eine neue Organisation der bestehenden Stellplätze für Busse am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) will die Stadtverwaltung erreichen, auch Touristen- und Fernbusse auf dem Areal des jetzigen ZOB unterzubringen. 150 000 Euro sollen die Tiefbauarbeiten dafür kosten, für die der Bauausschuss grünes Licht gegeben hat.

Voriger Artikel
Stadt und Landkreis Göttingen fordern Geld von erwachsenen Kindern ein
Nächster Artikel
Öffentlicher Dienst in der Region streikt

Am Zentralen Omnibusbahnhof: Mehr Halteplätze für Fern- und Touristenbusse sollen geschaffen werden.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Im Bereich des heutigen Bussteiges K, der parallel zum Gebäude der Zoologie verläuft und von dem bisher die Regionalbusse abfahren, soll eine „eigenständige Verkehrsinsel“ mit zweitem Bussteig entstehen, die dann den „nationalen und grenzüberschreitenden Fernbussen“ zur Verfügung gestellt werden soll.

Diese neuen Stellplätze könnten auch als Halte-positionen für Touristenbusse dienen, schlägt die Verwaltung vor. Die Regionalbusse fahren dann von den Bussteigen G und H am Fahrradparkhaus ab. Diese könnten, so das Ergebnis einer Analyse, die zusätzlichen Busse aufnehmen.

„Die Touristenbusse können darüberhinaus auch die Warteposition der Stadt- und Regionalbusse mit benutzen.“ Vor allem am Wochenende sei die Nutzung durch städtischen und regionalen Linienverkehr „vergleichsweise gering“, ein Nutzungskonflikt daher nicht zu erwarten.

Ein Grund für die Neuplanungen sind die angestrebten Umgestaltungen am Groner Tor auf dem Gelände des ehemaligen tierärztlichen Instituts und rund um das Gebäude der Zoologie, in dem die Uni das Haus des Wissens als Museum für Uni-Sammlungen eröffnen will. Derzeit nutzen nationale und internationale Fern- und Touristenbusse die Stellplätze vor der Zoologie entlang der Berliner Straße.

Keine öffentlichen Mittel

Mit diesen Planungen hofft die Verwaltung, „eine auf Zukunft ausgerichtete attraktive Stellplatzsituation“ für Fernbusse zu schaffen. „Und das an der geeignetsten Stelle in Göttingen.“ So könnten die Flächen an der Zoologie den Neubauvorhaben auf dem Institutsgelände zur Verfügung gestellt werden.

„Die Finanzierung solcher Maßnahmen ist nicht so geregelt, wie wir uns das wünschen“, sagte Stadtbaurat Thomas Dienberg. So gebe es für Haltestellen für Fernbusse keine öffentlichen Mittel, erläuterte er. „Nichts zu machen, ist aber auch keine Lösung“, begründete er die Ausgaben angesichts der Zunahme und der Veränderungen im Fernbusmarkt.

Für Hans Otto Arnold, baupolitischer Sprecher der CDU, ist die von der Stadt vorgestellte Lösung ein Schritt in die richtige Richtung. Doch Arnold wünscht sich mehr. „Ein richtiges Busterminal mit überdachten Bussteigen für Fernbusse und Toiletten für die Reisenden.“ Als mögliches Gelände dafür schlägt Arnold die Fläche zwischen Zoologie und Bahndamm vor.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Nur Stadtbus-Abfahrten digital und schnell
Anzeigetafel über dem Bahnhofsausgang: „Busverkehr“, aber nur in der Stadt.

Der Service ist gut, eigentlich sogar sehr gut: Wer am Göttinger Bahnhof mit dem Zug ankommt und mit dem Bus weiterfahren will, muss am Hauptausgang nur kurz nach oben schauen. Dort sind auf einer digitalen Anzeige die nächsten 16 Abfahrten aufgelistet – immer aktuell inklusive eventueller Verspätungen.

mehr
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt