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„Der öffentliche Raum ist für alle da“

Begegnungstreffen „Der öffentliche Raum ist für alle da“

Vor allem in den Sommermonaten sind die städtischen Grünflächen bei jungen Leuten beliebt, die dort gemeinsam chillen, also abhängen, wollen. Sei dabei Alkohol im Spiel, so die Stadtverwaltung, steige zumeist der Lärmpegel und Anwohner beschwerten sich. Es gebe verschiedene Plätze in Göttingen, die immer wieder Anlass für Diskussionen geben wüden. Zum Beispiel der Cheltenhampark.

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Jugendliche übernehmen Verantwortung: Aufräumaktion am Freitag im Cheltenhampark.

Quelle: EF

Göttingen. Dort soll jetzt, trotz Ende der Freiluftsaison, ein Begegnungstreffen Anwohner und junge Leute ins Gespräch bringen. Die vom Präventionsrat für die Stadt Göttingen organisierte Veranstaltung am Freitag, 2. November, im Cheltenhampark soll, so erklärt Siegfried Lieske, Dezernent für Jugend, Schule und Ordnung, beide Gruppen ins Gespräch bringen und ihnen die Möglichkeit geben, „ihre jeweiligen Interessenslagen einzubringen“.

Initiiert wurde das Begegnungstreffen vom Netzwerk Innenstadt. Gemeinsames Ziel des Zusammenschlusses mehrerer Beteiligten: „Für die verschiedenen Orte in der Göttinger Innenstadt auf kommunikative Art und Weise individuelle Lösungen zu erarbeiten.“ „Es gibt nicht eine Musterlösung für alle Orte“, betont Lieske. Die Stadt könne und wolle die Lösungen nicht allein finden. Verbote seien auf Dauer weder wirkungsvoll noch zufriedenstellend, so Lieske: „Jedes Verbot ist eine Niederlage für das Miteinander der unterschiedlichen Gruppen“ in der Stadt. „Der öffentliche Raum ist grundsätzlich für alle da“, betont der Dezernent.

„Bestimmte Absprachen“ müssten manchmal getroffen werden. „Deshalb möchten wir den Rahmen schaffen für ein Miteinander und die Entwicklung gegenseitigen Respekts vor den Bedürfnissen der jeweils anderen“, meint Lieske weiter.

Die Initiatoren hoffen, dass sich die positiven Erfahrungen des seit 2008 bestehenden Streetwork-Projektes „Go Willi“ wiederholen. Dabei sei es gelungen, bestehende Ordnungs- mit pädagogischen Maßnahmen der aufsuchenden Jugendarbeit zu ergänzen. Am Freitag befreiten zum Beispiel 15 Jugendliche auf Initiative von „Go Willi“ den Cheltenhampark von Müll und Unrat, darunter viele Überbleibsel der Erstsemester O-Phasen, heißt es in einer Mitteilung der Jugendhilfe. „Immer wieder werden die jungen Leute im Cheltenhampark als lärmend und störend beschrieben“, sagen Milena Jurczik und Benedikt Weber von „Go Willi“. Die Aufräumaktion sollte zeigen, „dass viele von ihnen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“

Das Begegnungstreffen im Cheltenhampark beginnt um 17 Uhr. Weitere Infos erteilt Claudia Wittenstein vom Präventionsrat der Stadt, Telefon 05 51 / 4 00 29 01, E-Mail: c.wittenstein@goettingen.de.
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