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Neue Räume für die Göttinger Tafel in der Mauerstraße

Eröffnung im Mai Neue Räume für die Göttinger Tafel in der Mauerstraße

„Es ist noch wahnsinnig viel zu tun“, sagt Herbert Flügge. Der Schatzmeister der Göttinger Tafel steht dort, wo später einmal Lebensmittel in Kühlkammern aufbewahrt werden sollen. Noch ist das Gebäude in der Mauerstraße 16/17 in den Händen der Handwerker. Elektrische Leitungen werden verlegt.

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In der Hand der Handwerker: In der Mauerstraße 16/17 entstehen neue Räume für die Göttinger Tafel.

Quelle: EF

Göttingen. Neue Wände wurden bereits eingezogen und die Decke mit dicken Balken stabilisiert. Zwei Monate sind die Bauarbeiten inzwischen im Verzug. „Ist halt ein altes Haus“, sagt Flügge. Er ist aber zuversichtlich: „Am 19. Mai öffnen wir hier für unsere Kunden.“ Dann soll der Tafel-Standort von der Jüdenstraße in die Mauerstraße verlegt worden sein.

Die neuen Räume, in dem Haus bieten der Tafel künftig knapp 180 Quadratmeter. 75 Quadratmeter hat sie bislang in dem im Besitz der St.-Jacobi-Gemeinde befindlichen Fachwerkhaus Jacobikirchhof 1. Herzstück der neuen Räume soll die großzügige Ausgabestelle für Lebensmittel sein.

„So groß, dass niemand unserer Kunden bei der Ausgabe draußen vor der Tür stehen muss, wie es derzeit noch in der Jüdenstraße der Fall ist“, sagt Ulrich Hormann, Vorsitzender der Tafel.

Für die Umbauten und neue Einrichtung hat die Tafel rund 120 000 Euro veranschlagt. Diese sind mit 60 000 Euro durch Rücklagen des Vereins gedeckt, 42 500 Euro durch bereits bewilligte Spenden und Zuschüsse.

Jährlich 18 000 Euro an Mehrkosten

Mindestens 10 000 Euro der noch fehlenden 17 000 Euro hofft die Tafel durch sogenannte Fliesenpaten einzunehmen. Einzel- oder Dauerspender erwerben dabei mit ihrer Spende eine Fliese, die, mit dem Namen des Spenders versehen, Teil eines großen Fließenmosaiks im Ausgabebereich sein wird.

Durch den Wechsel in neue Räume kommen auf die Tafel durch Miete und Nebenkosten rund 18 000 Euro jährlich an Mehrkosten zu. Die jetzigen Räume der Tafel waren im Lauf der Zeit zu klein geworden. Und zuletzt hatte es Querelen mit der St.-Jacobi-Kirchengemeinde um ihre Nutzung gegeben, bei denen die Gemeinde bis zu 1000 Euro Miete von der Tafel haben wollte.

Schon seit fünf Jahre war die Tafel auf der Suche nach größeren Räumen in der Innenstadt. Mal gab es Proteste von Anwohnern, die Vorbehalte gegen die Tafelkunden hatten, mal gab es bauliche Hindernisse, weshalb Immobilienangebote nicht angenommen werden konnten. SPD-Ratsherr Uwe Friebe, Leiter der Straßensozialarbeit, hatte der Tafel den Tipp für die neuen Räume in der Mauerstraße gegeben.

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Kiste für Kiste wird im evangelischen Gemeindehaus abgeladen: Ronald Vollmer sortiert die Lebensmittel-Behälter nach Farbe und Größe.

Es ist 13 Uhr, vor dem evangelischen Gemeindehaus St. Servatius in der Haberstraße 7 hält am Montag dieser Woche ein weißer Lastwagen. Ronald Vollmer und Swen Strüber öffnen die Türen und stapeln innerhalb kürzester Zeit bergeweise gelbe und rote Kisten auf einen Rollwagen: Die Lebensmittel für die Duderstädter Tafel sind angekommen, in einer Stunde werden sie von den Kunden abgeholt.

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