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Grünen-Politiker Harms fordert den "Tabubruch"

Göttinger Rat Grünen-Politiker Harms fordert den "Tabubruch"

Im Göttinger Stadtgebiet soll »so schnell wie möglich« eine »relevante Zahl von Geschosswohnungen« entstehen. Eine entsprechende Initiative der Grünen hat der Rat zur weiteren Diskussion in die Fachausschüsse verweisen.

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Quelle: Hinzmann (Symbolbild)

Göttingen. »Wir müssen in Göttingen deutlich mehr in die Höhe bauen«, fordert Thomas Harms (Grüne). Auch wenn damit in Göttingen ein Tabubruch begangen werde. Seiner Ansicht nach werde es auf dem Huhtamaki- und Sartorius-Gelände deutlich zu wenig Geschosswohnungsbau entstehen.

Zweistelliger Millionenbetrag nötig

»Vordringliches Ziel muss die Schaffung bezahlbaren und sozialen Wohnraums sein. Das muss sich im Haushalt der Stadt widerspiegeln, um endlich Realität werden zu können«, fordern die Grünen. Die Stadt Göttingen müsse selbst einen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand nehmen, um "vernünftig" und "von Grund" auf städtischen Grundstücken Wohnungen zu errichten, sagte Harms.

Hans Otto Arnold (CDU) warnte angesichts der grünen Millionenforderung: »Einfache Finanzierungsvorschläge gibt es nicht«, sagte er. Und Gerd Nier (Linke) forderte mit Blick auf die rund 5000 in Göttingen benötigten Wohnungen "keine Lippenbekenntnisse" aus Berlin oder Hannover, sondern "endlich konkrete Finanzspritzen in Form von Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau". Ein milliardenschweres Investitions- und Förderprogramm müsse her. Das "Grundrecht auf Wohnen" dürfe nicht zum "Luxusgut" verkommen. 

Beteiligung der Wohnungsgesellschaften

Sylvia Binkenstein (SPD) schlug zudem ein Göttinger "Bündnis für Wohnen" vor, in dem Richtlinien für die Bauleitplanung und Flächennutzung erarbeitet werden sollen. Die drei Göttinger Wohnungsgesellschaften sollen beteiligt werden. Auch dieser SPD-Vorschlag soll nun in den Fachausschüssen des Rates diskutiert werden. Für Felicitas Oldenburg geht dieser Ansatz » in die richtige Richtung«.

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