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Donald Duck geht mit Kraken in die Luft

Drachenfest in Hevensen Donald Duck geht mit Kraken in die Luft

Am Himmel schwebt ein riesiger Krake. Auch Donald Duck und die Mainzelmännchen tanzen  über dem Baseballfeld. Über dem Gras, so als würde er krabbeln, zerrt ein übergroßer Marienkäfer an der Leine. Gleich daneben fliegt „sein Kleiner“ in bunten Regenbogenfarben.

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Donald trifft Kraken: Beim Drachenfest in Hevensen herrschen gute Windverhältnisse.

Quelle: Heller

Hevensen. Aus Bad Salzuflen und Goslar stammen die Flugobjekte. Mitgebracht haben sie Tobias Gefe und Heinz Büsch von den Ostwestfalen-Lippe (OWL)-Kitern und  Oliver Voltjes von den Goslar Kitern. Auch die zwei bunten Windturbinen in einer Länge von zehn und 15 Metern haben sie über dem Spielfeld der Hevensen Pioneers in die Luft gelassen. Mit dem Wetter und der Windstärke vier sind sie recht zufrieden. „Der Wind ist ziemlich ruppig“, räumt Gefe ein. Eine Böe habe schon einen Lifter abgerissen, der eigentlich die Mainzelmännchen tragen sollte. Doch die drei Kerlchen hängen trotzdem am Himmel. Rund 1000 Zuschauer hatten die Drachenprofis im Verlauf des Tages.

Drachen stiegen in Hevensen in diesem Jahr am Tag die deutschen Einheit, 3. Oktober Als Flugfeld stand der Baseballplatz der Hevensen Pioneers zur Verfügung.

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Der Kontakt zu den Kitern kam zustande, weil „Windbrand Göttingen“ – in den Vorjahren immer dabei – die Teilnahme abgesagt hatte. Torsten Henne vom SPD-Ortsverein als Veranstalter suchte nach Ersatz und wurde in Goslar und Bad Salzuflen fündig. Gefe und seine Mitstreiter fahren oft zu Drachenfesten und lassen ihre zum großen Teil selbst kreierten Figuren fliegen.  

Auf der Wiese neben dem Basballfeld lässte Janina Japke einen Drachen steigen. Das einfache, gekaufte Modell sollte eigentlich von ihrem Sohn Robin gehalten werden. Doch der Zweieinhalbjährige hat anderes zu tun. Er schaut lieber zu, als selbst Hand anzulegen. Mit Freunden aus Hevensens Nachbarort Wolbrechtshausen ist die kleine Familie aus Groß Schneen das erste Mal zum Drachenfest gekommen. „Ganz begeistert“ ist die junge Mutter. Auch Stefanie Reinewart  und Sohn Louis (5) aus Moringen haben Spaß, obwohl die beiden Drachenbruch erlitten. Ihr Vater brachte Nachschub vorbei. Mit Eule und Flugzeug sind sie nun gut ausgestattet.

Kitebuggy fahren Norbert Schulze und Henning Vanhauer. Mit dem Wind sind die beiden gut bedient, ihre Gefährte kommen gut ins Rollen. „Ab Windstärke dre beginnt das Lächeln“, sagt Vanhauer. Doch der Wind macht nicht nur gute Fahrt und gute Flüge, er bringt auch kalte Hände. Und so will Reinewart mit ihrem Sohn nach etwa zwei Stunden wieder nach Hause. Die Kiter bleiben. Und können Krake und Marienkäfer entgegen der Wettervorhersage  zum guten Schluss trocken einpacken.

Von Ute Lawrenz

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