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Douglasie ist der beste Baum auf der Himmelsleiter

Holzversteigerung Douglasie ist der beste Baum auf der Himmelsleiter

Zwischen Fichten, Kiefern, Lärchen, Douglasien sowie Weiß- und Küstentannen hat sich Ortwin Chichon auf die Suche nach dem besten Baum gemacht. Der Forstwirtschaftsmeister ist Herr über den Wertholzplatz Himmelsleiter an der Autobahn 7 zwischen Hedemünden und Meensen. 323 Baumstämme hat Chichon dort für die Wertholzversteigerung der Niedersächsischen Landesforsten am 8. Februar in Augenschein genommen. 675 Kubikmeter Nadelholz warten nun auf neue Besitzer.

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Forstwirtschaftsmeister bei der Arbeit: Ortwin Chichon vermisst mit einer Kuppe die Bäume auf dem Wertholzplatz.

Quelle: Rudolph

„Hier rollen täglich neue Holzlastzüge heran“, berichtet Chichon. Jeder einzelne Stamm werde genau untersucht. Dabei sei es wichtig, das kein Baum verwechselt oder die Stämme gestapelt werden. „Die Sahnestücke will der Kunde natürlich von allen Seiten sehen“, weiß Chichon aus langjähriger Erfahrung. Neben Länge, Durchmesser und geradem Wuchs werde besonders auf die „inneren Werte“ geachtet. „Wer zu uns auf die Himmelsleiter kommen will, braucht schon als Baum im Wald viel Pflege und die richtigen Förderer“, sagt der Forstwirtschaftsmeister.

Doch seine Kollegen in der Revieren und Forstämtern wüssten, worauf es bei der Versteigerung ankommt. Den Rekord unter Chichons stärksten Bäumen hält dieses Jahr eine Douglasie mit 6,16 Kubikmetern. Chichons „Star“ stammt aus dem hessischen Forstamt Reinhardshagen, ist 16 Meter lang und in der Mitte 70 Zentimeter dick. Rund 120 Jahre lang wuchs der Baum in den Wäldern westlich der Weser auf. Die Wertholzversteigerung gilt laut Niedersächsischen Landesforsten als wichtiges Barometer für die Entwicklung am deutschen Holzmarkt.
Bei der Wertholzversteigerung Northeim wechselten auf dem Lagerplatz in Suterode Buntlaub- und Eichenholz den Besitzer, davon ein Drittel Eichenstämme und mehr als die Hälfte Eschenstämme. In Suterode und auf zwei weiteren Lagerplätzen wurden bei der Submission insgesamt mehr als eine Million Euro umgesetzt. Das entspricht gemessen an der versteigerten Holzmenge einem durchschnittlichen Erlös von 311 Euro pro Festmeter Holz.

Von Björn Dinges

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