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Dransfeld: Erinnerungstafeln werden verlegt

Vertriebene jüdische Bürger Dransfeld: Erinnerungstafeln werden verlegt

Die ersten Stolpersteine zur Erinnerung an vertriebene jüdische Bürger der Stadt Dransfeld werden am Montag, 13. Mai, verlegt. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Langen Straße vor der St.-Martini-Kirche mit dem Künstler und Projektbegründer Gunter Demnig aus Köln.

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Stolpersteine in Duderstadt: Auch in Dransfeld soll demnächst mit Hinweisen auf Gehwegen an jüdische Bürger erinnert werden.

Quelle: EF

Dransfeld. Nach intensiven Vorarbeiten des Dransfelder Bürgerforums 9. November und einem einstimmigen Beschluss des Stadtrates im Juni 2012 kann jetzt der erste Teil der Verlegung der sogenannten Stolpersteine für die während der Nazizeit vertriebenen, deportierten und ermordeten Dransfelder jüdischen Bürger realisiert werden.

Die Verlegung wird Demnig auf den Gehwegen vor den entsprechenden Häusern selbst vornehmen. Diese neue Form der Erinnerungskultur entwickelte Demnig Ende der 1990er-Jahre. Der Stadtrat hatte beschlossen, die Zustimmung von Nachfahren und Hausbewohnern einzuholen.

Am 13. Mai werden 13 Erinnerungs- und Gedenksteine für die Familien Dannenberg, Haas und Schwalm verlegt, die in der Langen Straße und in der Gerlandstraße lebten und  zwischen 1933 und 1939 Dransfeld verlassen mussten.

Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Projekt Stolpersteine für Dransfeld findet am Dienstag, 7. Mai, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Martini statt. Bürgerforum und Gäste  berichten über Projekte mit Erinnerungs- und Gedenkarbeit. Außerdem sollen Familiengeschichten der Menschen vorgestellt werden, für die am 13. Mai Stolpersteine verlegt werden.

In einem Filmausschnitt wird die Arbeit des Kölner Künstlers Demnig gezeigt. In zwölf Jahren wurden mehr als 32 000 Stolpersteine in mehr als 700 Städten und Gemeinden verlegt.

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