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Dransfeld will Bebauungsplan ändern: Grünes Licht für größere Märkte

Am östlichen Stadtrand Dransfeld will Bebauungsplan ändern: Grünes Licht für größere Märkte

Die Märkte im Einkaufszentrum am östlichen Ortsrand von Dransfeld sollen vergrößert werden. Um das zu ermöglichen, will die Stadt den Bebauungsplan „In der Dehne“ in einem beschleunigten Verfahren ändern. Bestandteil des Planes wird auch der Kreisel auf der B 3 sein.

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Einkaufszentrum Wolfshof in Dransfeld: Die Märkte am Ortseingang sollen erweitert und ein Kreisel soll gebaut werden.

Quelle: Theodoro da Silva

Dransfeld. Der Stadtentwicklungsausschuss gab am Montagabend grünes Licht und billigte den sogenannten Aufstellungsbeschluss einstimmig. Der Landkreis hat der Stadt zufolge bereits signalisiert, dass aus Sicht der Raumordnung keine Bedenken gegen den Umbau und die Erweiterung der Verbrauchermärkte bestehen. Derzeit gibt es im Bereich der Straße Wolfshof einen Aldi-Markt mit  875 Quadratmeter Verkaufsfläche, Lidl (750) und Rewe (1560, davon 475 Quadratmeter Getränkeverkauf) .

Wettbewerb anpassen

Die Eigentümergemeinschaft will die Märkte erweitern, weil die Betreiber sich dem Wettbewerb anpassen wollen. Nach Umbau und Erweiterung sind Verkaufsflächen für Aldi von 1000 Quadratmetern vorgesehen, für Lidl 1065 und für Rewe 1800 . Ein Sondergebiet für großflächige Einzelhandelsbetriebe soll festgesetzt werden. Die Kosten für die Bebauungsplanänderung und für notwendige Gutachten wie Lärmschutz müssen die Investoren übernehmen.

Günther Schwethelm (Grüne) forderte einen Grünplan für das Areal. Der Zustand sei jetzt „katastrophal – eine Asphaltwüste“. Außerdem sollten die Investoren an den Planungskosten des Kreisels beteiligt werden. Das Gewerbegebiet erfahre durch die neue Anbindung eine „enorme Aufwertung“. Der Ausschuss empfahl, eine Regelung zu Grünflächen und Bepflanzungen vorzusehen. Die Verwaltung wurde außerdem beauftragt, Verhandlungen über eine Beteiligung an den Kreisel-Planungskosten zu führen.

Abbiegespuren nicht mehr nötig

Der Kreisel auf der B 3, der vom Land unter Beteiligung der Stadt gebaut werden soll, führt laut Verwaltung auch zu einem Rückbau der überbreiten Einfallstraße. Abbiegespuren sind dann nicht mehr nötig. Auf der Fahrbahn soll auch eine Markierung für einen Radweg angebracht werden. Die Kreiselkosten werden auf rund 500 000 Euro geschätzt .

Die Stadt möchte auch am westlichen Ortseingang einen Kreisverkehr auf der B 3 einrichten. Vor dem Ortseingang wollten Investoren im vergangenen Jahr ein zweites Einkaufszentrum errichten. Die Pläne in der damaligen Form wurden aber vom Stadtrat abgelehnt.

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