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Dransfelder Narrengilde feiert Weiberfastnacht

„Der Schlips kann weg!“ Dransfelder Narrengilde feiert Weiberfastnacht

Auch ein „dreifaches Dransfeld Helau“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zur Weiberfastnachtsparty mehr Leute in die Dransfelder Stadthalle gepasst hätten. Doch die Mitglieder der Narrengilde wären keine Profis, wenn sie sich davon die Laune hätten verderben lassen.

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In Verkleidung: Gäste der Dransfelder Narrengilde feiern in der Stadthalle.

Quelle: Vetter

Dransfeld. Dabei spricht doch eigentlich vieles für den Brauch, der den Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval markiert und schon im 18. Jahrhundert sogar von Nonnen gefeiert wurde. Denn selbst die härtesten Narren müssen zugeben, dass die Emanzipation hier auch ohne ein bekanntes Gesicht funktioniert – als Alice Schwarzer hat sich folglich keine der Damen verkleidet.

Susanne Henze, Erste Vorsitzende der Narrengilde, zeigte sich dementsprechend zufrieden: „Wir haben auch Gäste aus anderen Karnevalsvereinen da.Heute haben die Frauen das Zepter in der Hand!“ Damit meint sie nicht zuletzt das „Dransfelder Dörchen“, das die Karnevalisten mit wenig bis gar nicht jugendfreien Zoten gut unterhielt.

Gast Bernhard Ruschinski schaute derweil an seinem abgeschnittenen Schlips hinunter. Die eindeutige Symbolik stört ihn nicht. „Der Schlips kann weg, der war von 2000“, sagt er.

Vielleicht ist das ja der Grund, warum Weiberfastnacht auch bei vielen Männern so beliebt ist. Ungeliebte Weihnachtsgeschenke kann man hier ohne Reue entsorgen lassen. Vielleicht könnten neben Krawatten ja auch mal Socken zerschnitten werden?

Von Jonas Rohde

„Der Schlips kann weg!“: Die Dransfelder Narrengilder feiert Weiberfastnacht. © Vetter

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