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Drei neue Stationen: Land und Weender Krankenhaus investieren 8 Millionen Euro

Internet und TV gratis Drei neue Stationen: Land und Weender Krankenhaus investieren 8 Millionen Euro

Trotz seiner alten Kasernengebäude wird das evangelische Krankenhaus Weende immer moderner: Der Umbau des Hauses 1 zu einer hochmodernen Krankenversorgungseinrichtung ist so gut wie abgeschlossen. Kommende Woche wird die letzte der Stationen dort ihren Betrieb aufnehmen.

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Für acht Millionen Euro: Mit dem Haus 1 (im Vordergrund) ist das Krankenhaus Weende jetzt vollständig runderneuert.

Quelle: EF

Weende. Untergebracht sind in dem von Grund auf sanierten ehemaligen Kasernengebäude drei Stationen: In der zweiten Etage befindet sich die innere Medizin mit onkologischem Schwerpunkt. Integriert ist ein eigener, eher wohnlich gestalteter Palliativbereich für todkranke Patienten. Hier werden die Palliativpatienten von einem speziellen Team von Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten umfassend behandelt.

In der ersten Etage ist die urologische Bettenstation untergebracht. Eine besondere Versorgungseinheit ist die Station „Intermediate Care“ (IMC) im Erdgeschoss: Sie ist das Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation für Patienten mit einem höheren Betreuungsaufwand, die aber „nicht im eigentlichen Sinne intensivpflichtig sind“, erläutert Prof. Michael Karaus, medizinischer Direktor des Weender Krankenhauses. Die IMC zieht am Montag, 4. März, als letzte von drei Stationen in das renovierte Haus 1 ein.

Die Patienten genießen besonderen Komfort: Sowohl in den Zimmern der inneren Medizin als auch der Urologie steht direkt neben jedem Bett ein eigener kostenfreier Fernseher, Für jeden Patienten kostenfrei ist auch die WLAN-Nutzung für drahtloses Internet.

Der Betriebsaufnahme der drei Stationen ging eine 18 Monate dauernde Komplettsanierung voraus: Bis 2009 waren in Haus 1 die innere Medizin und die innere Funktionsdiagnostik untergebracht. Nach deren Auszug wurde das Haus 1 in den ersten drei Monaten der Bauzeit komplett entkernt. Nur die tragenden Innen- und Außenwände blieben stehen. Beim folgenden Innenausbau wurden kilometerweise Daten- und Elektrokabel verlegt, Wasser- und Abflussrohre installiert. Insgesamt kostete dieser Bauabschnitt gut acht Millionen Euro. Der Hauptteil kommt vom Land Niedersachsen, erklärt Frank Czeczelski, kaufmännischer Geschäftsführer des Krankenhauses.

Gebaut wurden die meisten Gebäude des heutigen Krankenhauses 1936 und 1937 als Kasernengebäude. Seit 1951 wird das Areal als Krankenhaus genutzt. Die alten Gebäude wurden bis heute fortlaufend den aktuellen organisatorischen und medizinischen Notwendigkeiten angepasst.

Viel Technik: Karaus und Pflegedirektor Olaf Hußmann (l.) in der IMC. CM

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