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E-Mobile auf Warteschleife in den Ortsräten

Ratsmehrheit sieht Probleme E-Mobile auf Warteschleife in den Ortsräten

Die Bergdörfer hätten die Ersten sein können: Lichtenhagen und Ludolfshausen auf der einen, Mollenfelde und Deiderode auf der anderen Seite des Leinetals sollten mobil werden – elektrisch mobil. Die Gemeinde mietet mit staatlicher Hilfe für drei Jahre je ein Elektro-Auto an und stationiert es in den Bergdörfern, wo es von jedermann hätte genutzt werden können und der Ergänzung des Busverkehrs gedient hätte. Strom hätte es umsonst gegeben; ein Nutzungskonzept hätte man ausarbeiten müssen.

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Quelle: Gückel

Friedland. Daraus wird vorerst nichts. Dabei fand eigentlich jeder, der sich in der Ratssitzung zu Wort meldete, Elektroautos gut und die Idee interessant. Auf Seiten der Mehrheit von CDU und Grünen aber wurden „Probleme, die wir nicht gelöst kriegen“ (CDU-Fraktionschefin Annette Wollenweber) gesehen oder man fühlte sich unter Zeitdruck. „Ich halte nichts von Finanzjonglage, wenn so viel unklar ist“, sagte etwa der Finanzausschussvorsitzende, Sebastian Bause (CDU).

Gemeint ist damit, dass einerseits das attraktive Mietangebot des Fahrzeuglieferanten (German E-Cars, Grebenstein) nur bis 31. Dezember gilt, danach wird es massiv teurer, andererseits der Förderbescheid über einen 40-prozentigen Zuschuss noch nicht da ist.

Denn attraktiv wird die E-Mobilität nur, weil der Landkreis zur Metropolregion gehört, diese das Pilotprojekt „Schaufenster E-Mobilität“ betreibt und die Gemeinde als Vorreiter doppelt finanziell begünstigt wäre: durch Förderung und Einführungspreis, so rechnete Heiko Lohrengel vom Zentrum neue Energien vor. Durch den 40-prozentigen Zuschuss würden die zwei E-Autos nur 7200 Euro Miete kosten, zusammen mit Nebenkosten rund 8000 Euro jährlich. Weil die Eon im Kreis 37 E-Tankstellen bauen will, deren Strom für das Projekt kostenlos wäre, sei das Angebot attraktiv.

„Warum nicht was wagen?“, fragte SPD-Mann Lothar Zeuner. Fraktionschefin Margot Blotevogel (SPD) sah es gar als Chance, das Nutzungskonzept selber entwickeln zu können. Die Ratsmehrheit aber verwies die Idee auf eine Warteschleife in die Ortsräte – mit der Folge, dass das Pilotangebot verfällt.

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