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Ebergötzen bietet 293 Straßenlaternen zum Verkauf an

Gemeinde kauft Licht statt Strom Ebergötzen bietet 293 Straßenlaternen zum Verkauf an

Die Gemeinde Ebergötzen will ihre Straßenlaternen für einen Euro für 20 Jahre verkaufen. Im Gegenzug verpflichtet sich der Käufer, alle Laternen in Ebergötzen und Holzerode zu modernisieren, nachts leuchten zu lassen und technisch in Ordnung zu halten.

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Lampen-Auswahl: Die Ratsmitglieder Sabine Sangmeister (SPD), Julia Dankenbrink-Bode (SPD), Jürgen Werner (CDU) und Arne Behre (v.l.) mit den Modellen Trilux und Siteco.

Quelle: Theodoro da Silva

Ebergötzen. Der Rat steht einmütig hinter diesem Modell. „Statt Strom beziehen wir dann Licht vom Vertragspartner“, erklärt Gemeindebürgermeister Arne Behre (SPD) den Grundgedanken des angestrebten Lichtliefervertrages. Vorbehalten will sich die Gemeinde einen Rückkauf ihre Lampen nach 20 Jahren – ebenfalls für einen Euro. Ebergötzen wäre nach Scheden die zweite Gemeinde im Kreis Göttingen, die dieses Modell nutzt.

293 Lichtpunkte gibt es in Ebergötzen und Holzerode. Bisher ist die Gemeinde für die Laternen zuständig. Diese historisch gewachsene Konstellation bringt sie und andere Kommunen jetzt in Bedrängnis: Bis 2014 müssen alle Quecksilberdampfleuchten verschrottet und ersetzt werden. Sie waren Standard in Straßenlaternen. Nach dem Lichtliefervertrag, den Ebergötzen zum 1.1.2014 ausschreiben wird, soll der künftige Partner auch diese Kosten übernehmen. Im Gegenzug zahlt die Gemeinde jährlich etwa 22 000 Euro für das Licht.

Das wären zwar 6000 Euro mehr als die bisherigen Stromkosten, „aber wir sparen uns die hohe Investition für neue Lampen und die laufenden Unterhaltungskosten“, so Behre. Gemeinsam haben die Ratsmitglieder auch schon neue Lampenmodelle ausgesucht: für Wohnstraßen die Pilzleuchte Siteco und für Durchfahrtsstraßen die sogenannte Ansatzleuchte „Trilux Lumega“ – beide mit LED-Licht.

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Wie soll künftig im Flecken Adelebsen mit den Stromkosten für die Straßenlaternen umgegangen werden? Die Ortsräte klagen schon seit Jahren darüber, dass steigende Stromkosten ihre Budgets stark belasteten. Denn die tatsächlichen Kosten lägen längst über den bei den Budgets ursprünglich einmal veranschlagten, und die Gesamtbudgets seien nicht angehoben werden.

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