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Ehemalige Tiermedizin am Groner Tor: Abriss steht bevor

Godehardhalle folgt Ehemalige Tiermedizin am Groner Tor: Abriss steht bevor

Abriss im Doppelpack: Bis Ende Juni sollen das ehemalige tierärztliche Institut am Groner Tor und die ungenutzte Godehardhalle am Schützenplatz dem Erdboden gleich gemacht werden. Gestern hat die Baustelleneinrichtung für den Abriss des Institutsgebäudes begonnen.

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Abrissreif: das ehemalige tierärztliche Institut der Universität am Groner Tor.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Stadt schätzt, dass der Abriss für beide Gebäude zusammen rund 350 000 Euro kosten wird. In den vergangenen Monaten, so heißt es in einer Mitteilung der Stadt, seien für beide Gebäude bereits die notwendigen Vorarbeiten geleistet worden. Dazu gehörten Untersuchungen zu Fauna und Flora, Asbestentsorgung, Entrümpelung und Freilegung.

Unklar ist derzeit, was mit den beiden frei werdenden Grundstücken passiert. Für das Gelände am Groner Tor hofft die Stadt weiterhin auf einen Investor, der bereit ist, an dem Standort ein Hotel zu bauen. Dabei verweist sie auf ein von ihr in Auftrag gegebenes Hotelgutachten, das die „besondere Eignung des Areals“ bestätigte.

In den vergangenen Jahren hatte die Verwaltung mehrere Gespräche mit potenziellen Investoren geführt. Bereits 2010 war der Gewinner eines Investorenwettbewerbes für das Areal abgesprungen.

250 000 Euro Abrisskosten

Das Grundstück der Godehardhalle ist nach Auskunft der Stadt planungsrechtlich als Gewerbefläche ausgewiesen. Entsprechend soll das Gelände nach dem Abriss vermarktet werden.  Als Ersatz für die Godehardhalle dient seit 2011 die Sparkassen-Arena in direkter Nachbarschaft. Rund sieben Millionen Euro hatte deren Bau gekostet.

Die ursprünglichen Abrisskosten hatte die Stadt für das Institutsgebäude zunächst mit 150 000 Euro beziffert. Bei den Kosten für den Abriss der Godehardhalle ging die Stadt nach einer Preisabfrage 2011 von 180 000 Euro aus.

Diese kletterten dann auf 210 000 Euro. Stadtbaurat Thomas Dienberg ging im Februar schließlich von 250 000 Euro aus. Um die Kosten niedrig zu halten und günstigere Angebote zu bekommen, wurde der Abriss beider Gebäude gemeinsam ausgeschrieben und jetzt komplett an eine Firma vergeben.

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Analyse
„Exzellenter“ Hotelstandort: Am Groner Tor stehen nur noch Ruinen, die Tiermedizin der Uni ist schon lange ausgezogen.

Die Stadt Göttingen kann ein neues Hotel mit bis zu 120 Betten verkraften. Es sollte dann aber in der günstigen Zwei- oder Drei-Sterne-Kategorie liegen und vor allem den Bettenbedarf durch Uni- und Lokhallen-Veranstaltungen auffangen.

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