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Ehemalige Voigtschule: Auch Autohändler Jony Bassil bietet mit

Büros in der Schule: Neue Pläne für die Bürgerstraße Ehemalige Voigtschule: Auch Autohändler Jony Bassil bietet mit

Zwölf „potenzielle Parteien“ haben die zum Verkauf stehenden städtischen Gebäude Bürgerstraße 13 (Baptistenkirche) und 15 (Voigtschule) jüngst besichtigt, so die Stadtverwaltung. Neben Christine Büttner, Chefin der Musikschule Musikuss, die den Plan hegt, dort ein kulturelles Zentrum einzurichten, gehört auch der Autohändler Jony Bassil zu den Kaufinteressierten.

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Zu verkaufen: Die Stadt Göttingen will sich von dem denkmalgeschützten ehemaligen Gebäude der Voigtschule trennen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Gegenüber dem Tageblatt bestätigt Bassil seine Kaufabsichten – allerdings nur für das ehemalige Schulgebäude. Sein Angebot habe er bereits bei der Stadt eingereicht. Offiziell endet die Abgabefrist am 6. Mai.

Das Gebäude hat rund 3200 Quadratmetern Nutzfläche, das dazu gehörende Grundstück ist nach Angaben des Verkaufsexposés knapp 4000 Quadratmeter groß. Bassil schwebt vor, in dem Haus Büros einzurichten. „Man weiß nicht, welche Nutzung in dem Haus später möglich ist“, sagt Bassil. Die Stadt lasse das noch offen. Im nachgebesserten, von der Verwaltung vorgelegten Exposé heißt es:

„Die Nutzungen sollen sich auf die Segmente Dienstleistungen (Büro, Kanzleien, Praxen) und Wohnen konzentrieren. Eine Wohnraumnutzung in Form von Einzimmer-Apartments ist nur im Dachgeschoss vorstellbar. Darüber hinaus sind auch Gastronomie und Anlagen für Verwaltungen und Bildungseinrichtungen sowie Einrichtungen für kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke möglich.“

Basil ist zuversichtlich, mit der Stadt eine Lösung zu finden. Er plant das Gebäude „komplett neu zu entwickeln“, um es später komplett oder in Teilen zu verkaufen. Sein Interesse an dem Gebäude ist nicht neu. Vor rund zwei Jahren habe er erstmals von den Absichten der Stadt gehört und Kontakt aufgenommen.

Über die eingereichten Kaufgebote diskutiert der Bauausschuss am 23. Mai und 6. Juni. Eine Ratsentscheidung soll es am 14. Juni geben. Derzeit plant die Stadtverwaltung eine nicht-öffentliche Diskussion über die Gebote und Nutzungskonzepte – mit dem Verweis auf diese gängige Praxis bei Grundstücks- und Immobiliengeschäften.

Offen ist derzeit immer noch, nach welchen Kriterien die eingereichten Nutzungskonzept bewertet werden sollen. Dieses soll mit 40 Prozent in die Entscheidung für einen Käufer einfließen. Kaufpreis und Freiflächenkonzept sind mit 50 und zehn Prozent gewichtet.

Sicher ist indes, dass bei einem Verkauf der Baptistenkirche das Junge Theater seine Probebühne verlieren wird. Das Gebäude wurde dem JT seit September 2008 „auf Kulanz“ gegen einen symbolischen Betrag von 50 Euro monatlich überlassen, erläutert Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Die Überlassung sei offiziell ab Oktober gekündigt und werde aktuell bis zum Verkauf geduldet. Die Stadt, so Johannson, verfüge nicht über eine geeignete Immobilien, um auch in Zukunft Räume an das JT überlassen zu können.

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Ehemalige Baptistenkirche und Voigtschule

„Transparenz und weitgehende Öffentlichkeit“ sind für die Linken im Rat der Stadt beim Verkauf der beiden Häuser Bürgerstraße 13 (Baptistenkirche) und 15 (Voigtschule) „das Gebot der Stunde“. Ihr Ziel ist ein Verfahren, bei dem die Entscheidungsgrundlagen für den Verkauf der Gebäude 15 öffentlich nachvollziehbar und einsichtig sind“, heißt es in einer Mitteilung.

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