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Ein Spaziergang durch die Menschenrechte

Amnesty International Ein Spaziergang durch die Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Die Organisation Amnesty International will deren Inhalte im kommenden Frühjahr in Erinnerung rufen – mit einem von der Plesse ausgehenden Pfad der Menschenrechte.

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Menschenrechte: Mit verschiedenen Aktionen macht Amnesty International auf willkürliche Inhaftierungen aufmerksam.

Quelle: ddp

Bovenden. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen“, lautet der erste Artikel einer Erklärung, die heute vor 61 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Nach ihr wurde der heutige Tag der Menschenrechte benannt. Den ersten und die übrigen 29 Artikel des in Paris unterzeichneten Dokumentes wollen die Amnesty Gruppen Bovenden und Göttingen in Kooperation mit dem Niedersächsischen Forstamt Reinhausen am 30. April um 15 Uhr vorstellen

„Einen Trimmpfad für Leib und Seele“ bereiten der Bovender Amnesty-Sprecher Michael Bokemeyer und Ernst Kreysern, Leiter der Revierförsterei Reyershausen vor. Dauerhaft sollen nach Eröffnung des Pfades Schilder auf die einzelnen Aspekte der Menschenrechte-Erklärung hinweisen. Die Rechte auf Arbeit und Nahrung, Freiheit und Asyl, Diskriminierungs- und Folterverbot und andere Gebote werden auf zehn Kilometern Waldweg präsentiert. Die Inhalte der Tafeln an insgesamt 15 Stationen liefert Amnesty, das Forstamt unterstützt das Aufstellen, „wir bieten die Bühne“, sagt Kreysern. Start des Rundgangs ist am großen Parkplatz oberhalb der Burgruine Plesse bei Eddigehausen. Die Strecke haben Organisator Bokemeyer und seine Mitstreiter mit Bedacht gewählt, „das ist ein Weg, den viele Menschen aus den umliegenden Dörfern und auch aus Göttingen nutzen“, erklärt der Bovender.

Paten und Spenden

Für den Eröffnungstag werden Patenschaften einzelner Stationen vergeben. Gemeinsam mit den Besuchern soll der Pfad anschließend erwandert werden. „Wir hoffen, dass wir ehrenamtliche Helfer finden, die für betagte Besucher Plätze in Pferdekutschen anbieten können“, sagt Bokemeyer. Auch Spenden für die Ausstattung des Menschenrechtspfads seien erwünscht. Informationen erteilt Bokemeyer unter Telefon 0 55 94/99 97 30. Ein Flyer liegt in Geldinstituten und Geschäften aus.

Von Katharina Klocke

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