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„Ein Stück Göttinger Geschichte“

Zwischenbilanz zur Nabelschau „Ein Stück Göttinger Geschichte“

Die Nabelschau um Göttingens Bronze-Skulptur „Der Tanz“ bewegt die Menschen. Überraschend viele Göttinger und Göttingen-Besucher beteiligen sich per Leserbrief, auf Facebook oder online auf der Tageblatt-Internetseite an der Diskussion. Eine erste Zwischenbilanz: Die meisten wollen das tanzende Trio zurück auf den Göttinger Nabel.

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Angestammter Standort: „Der Tanz“ soll wieder zurück.

Quelle: Hinzmann

Göttingen . „Der Tanz“ ist für sie einfach „Kult“, „Tradition“, und „ein Stück Göttinger Geschichte“. „Der muss zurück“, forderte nicht nur Samira Hammoud auf der Facebook-Seite des Tageblattes. Aber es gibt auch andere Vorschläge. Weil Kanalisation und Pflaster in der Weender Straße erneuert werden, ist die Kreuzung zur Prinzen- und Theaterstraße geräumt. Die Skulptur „Der Tanz“ ist eingelagert. Animiert durch den ungewohnten Freiraum meldeten sich Bürger mit der Idee, das großräumige Erscheinungsbild so zu lassen oder den Platz anders zu gestalten.

Dagegen protestieren viele: Der Nabel und „Der Tanz“ gehörten zu Göttingens Wahrzeichen wie der Eiffelturm zu Paris, sagt zum Beispiel Tanja Lange. Er diene auch Auswärtigen als Treffpunkt „und gehört zum Stadtbild wie das Liesel und der Vier-Kirchen-Blick“, ergänzt Sebastian Vollmer. Ähnlich äußern sich Händler und Mitarbeiter aus dem Umfeld.

Es gibt aber auch andere Meinungen: Martin Vogel zum Beispiel schlägt vor, die Lichtenberg-Figur  aus ihrem Schattendasein am Alten Rathaus zu holen und auf den Nabel-Sockel zu setzen. „Der Tanz“ sollte dann auf den Wochenmarkt umgesetzt werden. Eine Idee, die auch andere unterstützen. Walter Schubert würde die Bronze-Plastik gerne ersetzen und beschreibt in Gedichtform seine Alternative: „Nun macht bitte keine Parabel und holt den Heinz zum leeren Nabel“. Damit meint er die Heinz-Erhardt-Figur am Weender Tor.

Stefan Medoch würde „mal so’n Wasserspiel gefallen“. Und Andrea Schumann ist für die Plexiglassäule, die vor dem „Tanz“ einmal den Nabel zierte. „Schön Platz gewonnen“, hat hingegen Hans-Alexander Görcke während der Bauarbeiten festgestellt. Er könnte sich auch immer eine freie Weender Straße vorstellen. Eindeutiger ist der Meinungsstand bei der Frage der Woche auf der Internetseite des Tageblattes. Von den Teilnehmern haben bis Freitagabend 64 Prozent dafür gestimmt, den „Tanz“ wieder aufzustellen. 16 Prozent würden die Kreuzung lieber frei halten. Elf Prozent fordern die Plexiglassäule von 1975 zurück.

Wie ist Ihre Meinung zum Nabel? Soll „Der Tanz“ zum alten Platz zurück oder ersetzt werden? Schreiben Sie eine E-Mail an leserbriefe@goettinger-tageblatt.de oder einen Brief an die Lokalredaktion, Göttinger Tageblatt, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen. Oder klicken Sie auf die Frage der Woche.
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Freie Sicht durch Göttingen

Es ist ein ungewohnter Blick: freie Sicht auf der Weender Straße, der Nabel ohne Knoten – oder besser ohne Tanz-Trio. Seit Beginn der Kanal- und Pflasterarbeiten in Göttingens zentraler Einkaufsmeile im Mai ist die große Bronzeskulptur „Der Tanz“ von der Kreuzung zur Prinzen- und Theaterstraße verschwunden.

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